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Träume

in Poesie & Prosa 31.05.2013 17:53
von Uschi | 45.089 Beiträge | 43839 Punkte

TRÄUMEN


Wann ist es Zeit, mich zu lösen von meinen Träumen

um das wahre Leben nicht zu versäumen?

Nachdem das erste Märchenbuch ich las

und darüber Stunde um Stunde vergaß?



Wenn der Vater mir offenbart’,

daß er der Niklaus war, mit weißem Bart?

Wenn die erste Liebe von mir geht

und ein eisiger Wind mein Herz umweht?



Wenn meine Ideale zerschellen an bornierter Wand,

die aufgebaut wurde ohne Sinn und Verstand?

Wenn manche Sorgen mich immer wieder quälen

und mir nachts die Ruhestunden fehlen?



Nie, meinte ich, wollte es passen

meine Traumwelt völlig zu verlassen.

Denn über manche Klippen im Leben

konnten die Zukunftsträume mich heben.



Sind auch manche Kinderträume zerronnen

ist mir doch nicht jegliche Fantasie genommen.

Märchen lese ich auch heute noch gern

und erkenne ihren tiefen Wahrheitskern.



Wenn auch nicht all meine Ideale mögen greifen

so werden and’re gute Gedanken in mir reifen.

Auch das Gefühl für die Liebe kann kommen zurück,

will meinen Lebensweg begleiten noch ein gutes Stück.



So werd’ ich denn nicht aufhören zu träumen

und gerade deshalb das wahre Leben nicht versäumen!!


dieses Gedicht habe ich mit freundlicher Genehmigung eingestellt

von Autorin Heidemarie Susanna Kießlich

http://www.erdenweg.com/gedicht_traeume.html


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