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#1

Damals

in Rehmann Horst und seine Gedichte 19.04.2013 10:54
von Rehmann | 3.639 Beiträge | 7775 Punkte

Damals

Ich sitze im Haus allein,
starre einfach vor mich hin,
trinke französischen Wein,
und bin kurz vor dem Wahnsinn.

Äußerlich geht es mir gut,
innen trage ich Trauer,
sogar ein klein bisschen Wut,
liegt versteckt auf der Lauer.

Immer hab ich geschwiegen,
das „DAMALS“ ständig verdrängt,
doch im Kopf blieb es liegen,
Stück für Stück, uneingeschränkt.

Täglich wurd´ ich misshandelt,
brutal, hart , fast unmenschlich,
das Bild hat sich gewandelt,
erst, als dem Gräuel ich entwich.

Noch heute blutet mein Herz,
und es weint meine Seele,
denn dieser quälende Schmerz,
er verschnürt mir die Kehle.

© Horst Rehmann



zuletzt bearbeitet 19.04.2013 10:59 | nach oben springen

#2

RE: Damals

in Rehmann Horst und seine Gedichte 19.04.2013 12:01
von Uschi | 45.490 Beiträge | 45023 Punkte

Hallo Horst
bei dem lesen von diesem Gedicht
musste ich spontan an alle die Missbrauchten Kinder denken.
Genau so geht es Ihnen,und ich darf garnicht daran denken
wie sehr sie unter dieser Pein leiden.dann werde ich ganz traurig,
und helfen kann ich auch nicht.


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#3

RE: Damals

in Rehmann Horst und seine Gedichte 19.04.2013 13:06
von Eva (gelöscht)
avatar

ja sehr traurig


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#4

RE: Damals

in Rehmann Horst und seine Gedichte 19.04.2013 13:42
von Rehmann | 3.639 Beiträge | 7775 Punkte

Leider sind diese Zeilen authentisch !
LG
H. Rehmann


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