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der Maibaum auch ein Zeichen der Liebe
in 1. Mai, Maifeiertag 27.04.2016 11:41von Uschi •
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der Maibaum
Zu den wichtigsten Bräuchen, die sich bis heute erhalten haben, gehört die Aufstellung des MAIBAUMS.
Während heute nur noch im Dorfmittelpunkt oder an einem besonderen Platz dieser Maibaum aufgestellt wird unter ganz besonderen Feierlichkeiten, gab es in früheren Zeiten fast in jedem Garten einen Maibaum.
Zur Zeit Maria Theresias hatte dieser Brauch so gigantische Formen angenommen, daß die Kaiserin 1741 das weitere Aufstellen verbot, da viele tausend Baümchen umgeschnitten wurden. Sie standen nicht nur vor jedem Haus, sie standen oft sogar in jedem Zimmer.
Dieser MAIBAUM hatte eine ganz besondere Bedeutung. Vor dem Aufstellen wird der Maibaum festlich geschmückt. Er bekommt einen KRANZ aus frischem Grün, der von den Mädchen und jungen Frauen des Dorfes gewunden wird. Außer Weiden, Birken und Tannenreis werden auch viele Frühlingsblumen mit eingeflochten. Oft enthält der "Maien" noch Eier, Gebildbrote und Würste.
Mancherorts erhält der Maibaum auch eine Krone aus Metall und bunten Bändern, die schräg über den Stamm gewickelt werden. Der Maibaum hatte die kultische Bedeutung eines "Riesen-Phallus", der in die lebengebärende Erde gerammt wurde und auf diese Weise die Götterhochzeit versinnbildlichte. Der Maikranz, der an der Spitze angebracht wurde, konnte einerseits Symbol der Vulva, andererseits durch die darin eingeflochtenen jungen Reiser und Heilpflanzen Symbol für neues Leben und Gesundheit sein.
Der enge Zusammenhang Maibaum - Erdmutter ist heute noch daraus ableitbar, daß der Maibaum jetzt vielerorts auch "Marienbaum" genannt wird. Der Phallus war Symbol für die schöpferische lebensweckende Kraft des Himmels, die ja vor allem gerade für das damalige bäuerliche Leben von ungeheurer Wichtigkeit war. Ohne diese Kraft gibtes kein Leben und keine überlebenswichtige Fruchtbarkeit. Und mit dem Tanz und dem Verweben und Verknüpfen der Bänder (Bändertanz um den Maibaum) drückte man sowohl ein erotisches Geschehen unter den Geschlechtern aus als auch die Verknüpfung der drei Welten (Himmel, Erde Anderswelt), die durch den Maibaum auch symbolisiert werden und nun fest in das Gefüge des Lebens selbst eingewoben werden.hier gefunden
RE: der Maibaum
in 1. Mai, Maifeiertag 29.04.2019 18:50von Uschi •
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Das Maibaum aufstellen am 1. Mai ist in vielen Dörfern Tradition. Aber woher kommt der Brauch eigentlich?
Das Maibaum aufstellen vor oder am 1. Mai ist vielen Gemeinden Tradition. Dass der prächtig geschmückte und aufbereitete Baum zuvor tagelang bewacht wird, damit er nicht gestohlen wird, gehört ebenfalls zur Prozedur. Aber warum machen sich Burschenschaften diese Mühe? Woher rührt der Brauch rund um den Maibaum?
Der genaue Ursprung dieser Tradition ist bis heute unklar. Erste Hinweise auf Maibäume sind aber bereits im 16. Jahrhundert zu finden. 1535 soll in Nürnberg der erste Maibaum bezeugt worden sein, wie Kreisheimatpfleger Alois Sailer aus dem Kreis Dillingen weiß.
In einigen Regionen sollte der Baum vor allem vor ungebetenen Geistern schützen.
Erst nach der überstandenen Pest 1635 konnte sich die Tradition beinahe in ganz Deutschland etablieren.
Brauchtum und Aberglaube: Maibäume sollten einst vor bösen Geistern schützen
Für viele Dorfgemeinschaften ist das Maibaum aufstellen auf einem zentralen Platz im Ort auch heute noch von Bedeutung: Traditionsgemäß sorgen Burschenschaften oder Schützenvereine dafür, dass der Baum am 30. April oder am 1. Mai ohne künstliche Kraft aufgestellt wird.
Vor allem in Süddeutschland ist diese Prozedur gängiger als das Aufstellen einzelner Maibäume vor den Häusern und wird nicht selten von Blaskapellen begleitet. Zudem gibt es mancherorts Tänze rund um den Maibaum - erneut stehen diese stellvertretend für die Lebendigkeit und somit zum Schutz vor ungebetenen Geistern, so Sailer.
hier gelesen
RE: der Maibaum
in 1. Mai, Maifeiertag 29.04.2023 11:24von Uschi •
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so nun ist es wieder soweit
heute wird der Platz gerichtet so das keine Autos ect
mehr darauf zu stehen kommen.Auch der Maibaum wird schon
geschält und geräppelt.Dann wird von der landjugend auch die Kränze gebastelt bunte Bänder kommen auch dazu die dann Morgen den neu aufgestellten Maibaum schmücken.
Dann kommen auch die Schilder wieder drauf was für Handwerkszünfte hier alles vorhanden ist.Das ist alles sehr viel Arbeit
die sich die Landjugend immer da macht.
Ja und dann wird er gegen Spätnachmittag Morgen ausgestellt
und auf dem Platz drum herrum stehen dann wie fast immer
Tische und Bänke wo man sich niederlassen kann.
Dazu gibt es noch einen Wagen auf dem man Steak und Würste
und auch Getränke kaufen kann.
Bei viel Glück bleibt es trocken und es wird dann meist ein lustiger
und geselliger Abend weil sich wer es nur kann dort dann trifft.
RE: der Maibaum
in 1. Mai, Maifeiertag 03.05.2024 08:08von Uschi •
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Dass die Angebetete zum 1. Mai einen sogenannten Liebesmaien bekommt, ist vielen ein Begriff. Doch in diesem Jahr gab es eine Besonderheit.
Heuer haben die Mädels für die Jungs den Liebesmaien aufgestellt.
Jedes Jahr sieht man die wunderschön geschmückten Maibäume vor den Häusern der Freundin mit einem roten Herz verziert, den Namen der Allerliebsten in schöner Schrift auf das Herz gemalt und die Krone des Baumes mit bunten Bändern geschmückt. Manchmal ziert noch eine Tannengirlande den Stamm, der sauber „geräppelt“ (von der Rinde befreit) wurde. Unterstützt werden die jungen Männer meist von Freunden, die bei der Baumbeschaffung helfen und auch beim Transport und dem Aufstellen. Alles wird in „geheimer Mission“ bereits einige Zeit davor geplant.
So lange bleiben die Liebesmaien vor den Häusern
Diese Maibäume werden gestellt, solange die Paare noch unverheiratet sind. Der Baum bleibt dann in der Regel den ganzen Monat Mai vor dem Haus stehen. Daher ist darauf zu achten, dass dieser gut gesichert ist, um auch Stürmen und der Witterung Stand zu halten.
Anfang Juni holt dann der „Baumsteller“ selbigen Baum wieder ab. Meistens bekommt er hier auch wieder Unterstützung von den Freunden, die bereits beim Baumstellen geholfen haben. Als Belohnung gibt es dann einen kleinen Umtrunk mit einem Vesper. Die angebetete darf sich eine Scheibe des Baumes als Erinnerungsstück aufheben.
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