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#1

Am Fenster

in Rehmann Horst und seine Gedichte 30.08.2014 13:31
von Rehmann • | 3.772 Beiträge | 8698 Punkte

Am Fenster

Ich sitze einsam am Fenster,
seh eine Nebelwand,
und Menschen fast wie Gespenster,
hastend am Straßenrand.

Plötzlich erkenn ich Gesichter,
nur einen Augenblick,
sie strahlen heller als Lichter,
erschreckt zuck ich zurück.

Deutlich habe ich dich erkannt,
deine Augen, den Mund,
beides unverkennbar charmant,
so erfrischend, so rund.

Jetzt seh ich nur noch Konturen,
der Nebel spielt sein Spiel,
aus Menschen macht er Figuren,
verwischt deren Profil.

Ich sitze einsam am Fenster,
seh in die Nebelwand,
statt Menschen seh ich Gespenster,
bin ich noch bei Verstand ?

© Horst Rehmann


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#2

RE: Am Fenster

in Rehmann Horst und seine Gedichte 31.08.2014 08:53
von BlattimWind • | 5.978 Beiträge | 13041 Punkte

Bild entfernt (keine Rechte)Bei Deinen Zeilen, Horst, denke ich an Hermann Hesses 'Seltsam im Nebel zu wandern...kein Mensch kennt den andern, Jeder ist allein.'

Der Nebel...ist ein Zauberer – er macht die Welt unsichtbar, aber Illusionen (und Einsamkeit) sichtbar.


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#3

RE: Am Fenster

in Rehmann Horst und seine Gedichte 31.08.2014 10:31
von Rehmann • | 3.772 Beiträge | 8698 Punkte

Super Harmonie - Deine Zeilen, Dein Foto !
LG
H. Rehmann


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#4

RE: Am Fenster

in Rehmann Horst und seine Gedichte 31.08.2014 14:31
von BlattimWind • | 5.978 Beiträge | 13041 Punkte
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