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#1

Vagabunden

in Rehmann Horst und seine Gedichte 19.08.2014 17:46
von Rehmann | 3.772 Beiträge | 8698 Punkte

Vagabunden

Ich sah zwei Vagabunden,
bettelnd am Straßenrand,
die Kleidung zerschunden,
einen Filzhut in der Hand.

Beiden habe ich gegeben,
ein Scherflein gegen Not,
etwas Geld zum Überleben
und ein gut belegtes Brot.

Dankbar wurde es genommen,
die Freude sichtlich groß,
lächelnd hab ich es vernommen,
empfand im Stillen Trost.

Armen Menschen helfen,
ein jeder sollt es tun,
es gäb nie mehr zwei Welten,
Armut könnt für immer ruh´n.

© Horst Rehmann


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#2

RE: Vagabunden

in Rehmann Horst und seine Gedichte 19.08.2014 19:57
von Uschi | 50.514 Beiträge | 58888 Punkte

Hungern soll niemand auf dieser Welt
und ein jeder der bei uns vorbei kommt darf mit essen und trinken
gerne gebe ich auch ein Vesper mit.
Doch Geld gebe ich nur in den wenigsten Fällen,es wird meist für Alkohol ausgegeben
und das kann ich nicht dulden



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#3

RE: Vagabunden

in Rehmann Horst und seine Gedichte 19.08.2014 23:30
von Rehmann | 3.772 Beiträge | 8698 Punkte

Bin voll und ganz Deiner Meinung Uschi !!!
LG
H. Rehmann


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#4

RE: Vagabunden

in Rehmann Horst und seine Gedichte 20.08.2014 19:04
von BlattimWind | 5.646 Beiträge | 12031 Punkte

Leider sind sie nicht immer ganz leicht zu unterscheiden - die wirklich Hilfsbedürftigen und diejenigen, die es nur vortäuschen. Ich gebe, wenn mein Bauchgefühl das für notwendig hält. Bin aber auch schon getäuscht worden - das nehm ich dann eben in Kauf...

Horst, für Dein Gedicht.


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#5

RE: Vagabunden

in Rehmann Horst und seine Gedichte 21.08.2014 08:05
von Uschi | 50.514 Beiträge | 58888 Punkte

Als ich noch ein junges Fräulein war
doch das war ich auch
da war es eigentlich Gang und gebe das so wir sagten Homperle dazu
viel Unterwegs waren. Sie lebten davon das sie sich bei den Bauern anboten zum helfen ob bei der Ernte,
oder zum Holz machen oder manch einer hatte Handwerkliches Geschick
und konnte Reparaturen an den Maschinen ect.machen.
Dafür bekamen sie freie Kost und Logie etwas zum Rauchen und ein kleines Taschengeld.

Wir hatten damals einen großen Holzofen in dem man Wellen einschieben konnte
Bei einem Bund also einer Welle handelte es um Holzmengen von bestimmten Umfang und Länge. Das Reisigholz war nichtspaltbares Holz und das billigste Brennholz.
Etliche Sommer lang kam so ein Homperle und machte für meine Familie diese Wellen für den Winter



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#6

RE: Vagabunden

in Rehmann Horst und seine Gedichte 22.08.2014 19:32
von Rehmann | 3.772 Beiträge | 8698 Punkte

Danke für die netten und doch interessanten Kommentare !
LG
H. Rehmann


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