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Die Fähigkeit, im Frieden mit anderen Menschen und mit der Welt zu leben, hängt sehr weitgehend von der Fähigkeit ab, im Frieden mit sich selbst zu leben. [Thich Nhat Hanh]
so nun habe ich es heute mal dran gedacht
seit letzter Woche sind bei uns die Schneeglöckchen voll herraus gekommen
trotz allem Schnee und Kälte und auch dem vielen Regen
Schneeglöckchen sprießen aus dem Winter hinein ins Licht
und der Sonne entgegen.
Frühlingsboten gibt es viele, die Schneeglöckchen
zählen zu einem der ersten.
Bis zum Frühling mag es zwar noch lange dauern aber mit dem
Erscheinen der ersten Schneeglöckchen verabschieden wir den Winter
Wissenswertes rund um das Schneeglöckchen:
Der botanische Name des Schneeglöckchens lautet: Galanthus.
Dieser verbindet die weiße Farbe des Blümchens mit dem weiß der Milch:
„gala“ ist das griechische Wort für Milch und „anthos“ bedeutet Blüte.
Das Schneeglöckchen gehört der Familie der Amaryllisgewächse an.
Alle Teile der Pflanze sind hochgiftig.
Das Schneeglöckchen stammt ursprünglich aus Süd- und Osteuropa
und Kleinasien. Anderswo, zum Beispiel in Nordamerika, sind
Arten nur verwildert. Die häufigste Art, Galantes nivalis,
wächst jedoch schon lange in mitteleuropäischen Gärten und
kommt in Mittel- und Westeuropa auch verwildert vor. Sie kommen
in Waldwiesen, Auen und Laubwäldern vor und bevorzugen feuchte und schattige Standorte.
Schneeglöckchen-Arten sind mehrjährige krautige Pflanzen.
Diese Geophyten bilden Zwiebeln als Überdauerungsorgane.
Im Frühjahr beginnen die Schneeglöckchen auszutreiben.
Diese Zwiebelpflanze produziert so genannte Biowärme (etwa 8 bis 10 C°),
die den (leichten) Schnee um Stängel und Blätter schmelzen lässt.
Zwei bis –selten- drei parallelnervige Laubblätter stehen grundständig zusammen.
Dann wird der Blütenstand ausgetrieben mit einem langen Blütenschaft
und nur einer Blüte. Anfangs umgibt ein Hochblatt die Blüten
und schützt diese vor strenger Witterung. Bei günstigen Bedingungen
durchbricht die Blüte die Scheide. Da der Stiel schwach gebaut ist,
senkt sich die Blüte und nickt.
Das Schneeglöckchen trägt viele verschiedene Namen: Schneeguckerlein, Schneetröpfchen, Schneeblümely, Lichtmess-Glöckchen,
Marienkerze, Weiße Jungfrau, Märzglöckchen oder auch Jungfer im Hemd.
Im christlichen Mittelalter war das Schneeglöckchen ein Mariensymbol: Auf Altarbildern hatte man es zusammen mit der Gottesmutter dargestellt, und auch in Klostergärten war es häufig zu finden.
Die Bewunderung für das Schneeglöckchen reicht aber zurück
bis ins Altertum. So soll Odysseus die geheimnisvollen Kräfte
der Blume eingesetzt haben, um seine Gefährten vom bösen Zauber
der Circe zu befreien. Er machte die Wirkung eines Tranks,
der bei diesen Wahn und Vergessen hervorrief, durch ein aus
Schneeglöckchen gewonnenes Gegenmittel unschädlich.
Diese uralte Geschichte erfährt heute eine verblüffende Aktualität:
Die Schneeglöckchen enthalten das an sich giftige Galantamin,
das heutzutage (durch synthetische Herstellung) als Medikament
gegen die Alzheimer-Krankheit eingesetzt wird
(verhindert im Gehirn den Abbau eines Botenstoffes, der die Gedächtnisleistung anregt).
In Teilen Süddeutschlands und der Schweiz heißt das Schneeglöckchen auch „Amselblümeli“, weil es für gewöhnlich dann blüht, wenn dieser Vogel mit seinem Gesang den nahenden Frühling ankündigt.
In Großbritannien gibt es die Legende, dass ein Engel, nachdem Eva und Adam das Paradies verlassen mussten, Schneeflocken in Blumen verwandelt hatte.

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