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#1

Es ist ein Irrtum

in Rehmann Horst und seine Gedichte 23.09.2021 10:15
von Rehmann | 3.640 Beiträge | 7781 Punkte

Es ist ein Irrtum

Die Sklaverei, sie sei vorbei,
so dachte ich, ganz frank und frei,
doch jeden Tag erkenne ich,
es ist ein Irrtum, sicherlich.

Denn schau ich auf die Arbeitswelt,
was man dort von Verträgen hält,
seh ich moderne Sklaverei,
die der Gewerkschaft einerlei.

Es wird im Ausland produziert,
und sich auch keineswegs geniert,
die Kinder schuften dort in Schicht,
ihre Bosse schämen sich nicht.

Hier verliert man den Arbeitsplatz,
erlebt ständig ´ne neue Hatz,
man wird gedrückt mit wenig Geld.
Ach ja - Sklaverei - gibt's nicht auf der Welt.

© Horst Rehmann


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#2

RE: Es ist ein Irrtum

in Rehmann Horst und seine Gedichte 23.09.2021 19:22
von BlattimWind | 4.266 Beiträge | 7576 Punkte

Ach ja - moderne Sklaverei - gibt es auf der ganzen Welt...und wir sind alle davon betroffen...
Lieber Horst


Die Fähigkeit, im Frieden mit anderen Menschen und mit der Welt zu leben, hängt sehr weitgehend von der Fähigkeit ab, im Frieden mit sich selbst zu leben. [Thich Nhat Hanh]
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#3

RE: Es ist ein Irrtum

in Rehmann Horst und seine Gedichte 24.09.2021 11:24
von Uschi | 45.710 Beiträge | 45629 Punkte


es ist ein Elend

Das Wort Demokratie stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Volksherrschaft". ... D.h. in der Demokratie ist das Volk der staatliche Souverän (die oberste Staatsgewalt) und die politischen Entscheidungen werden durch den Mehrheitswillen der Bevölkerung gefällt.

doch das ist heute einfach nicht mehr zu sehen > wir werden ........


Jeder Tag an dem man nicht einmal gelacht hat
ist ein verlorener Tag.
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#4

RE: Es ist ein Irrtum

in Rehmann Horst und seine Gedichte 24.09.2021 17:18
von Gert | 1.231 Beiträge | 1557 Punkte

Volksherrschaft. Hm. Gewiss. Der Demos, der bei den Griechen abstimmen durfte, war jeder Mann, der die Bürgerrechte der Polis hatte. Nicht stimmberechtigt waren Frauen, Menschen, die dort zwar lebten, aber keine Bürger waren und Sklaven.
Es war also eine Herrschaft, die nicht das gesamte "Volk" repräsentierte.
Dennoch war es ein Anfang. Es ist noch nicht lange her, da wurden Straftätern die "bürgerlichen Ehrenrechte" aberkannt. Dazu gehörte auch das Wahlrecht.
Gert


Furcht ist nicht in der Liebe
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#5

RE: Es ist ein Irrtum

in Rehmann Horst und seine Gedichte 24.09.2021 17:58
von Uschi | 45.710 Beiträge | 45629 Punkte

wir haben gewählt und das ist wichtig
ich bin froh das wir das machen dürfen
was dann daraus gemacht wird ????


Jeder Tag an dem man nicht einmal gelacht hat
ist ein verlorener Tag.
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#6

RE: Es ist ein Irrtum

in Rehmann Horst und seine Gedichte 24.09.2021 20:23
von Gert | 1.231 Beiträge | 1557 Punkte

Zur Erinnerung. Ich habe es schon mal reingestellt, glaube ich. Geschrieben habe ich es vor etlichen Jahren.

Wahl in Deutschland
Sie gehen zur Urne. Was werden sie wählen? Wer wird ihnen ab morgen die Zukunft stehlen?
Wer sitzt bei ihnen ab morgen am Tisch?
Wie viele wählen nicht Fleisch und nicht Fisch.
Sie haben die bunten Plakate gesehen. Ist das der Grund, dass sie wählen gehen?
Sie lasen Parolen, die nichts bedeuten. So mancher hörte die Glocken schon läuten, ohne zu wissen, wo sie denn hängen.
Nein! Lasst euch doch nicht einlullen und drängen. Gebt nicht auf die Parolen nur acht, sondern auf das, was der Einzelne macht.
Befragt doch den, dem die Stimme ihr gebt. Vielleicht, dass ihr dann keine Enttäuschung erlebt.

Nach der Wahl

Sie haben die Stimme abgegeben. Nun sind sie sie los. So ist das im Leben.
Obwohl sie nun eigentlich schweigen müssten, plappern sie weiter von ihren Gelüsten.
Sie hatten die Wahl. Doch was wird das schon bringen? Ich sehe voll Qual: Nichts wird recht gelingen.
Jene, die jetzt ihre Stimme bekommen, die haben sie dankbar zwar hingenommen. Doch sind sie so hohl, wie`s die anderen waren.
So drohen uns wohl die alten Gefahren.
Die einen, die schweigen und sich verweigern, die andern, die sich ins Jammern rein steigern.
Sie haben ja nun keine Stimme, die Armen. Doch hab ich mit ihnen überhaupt kein Erbarmen.
Gert


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