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#1

Der Schimmel

in Rehmann Horst und seine Gedichte 27.05.2013 11:00
von Rehmann | 3.772 Beiträge | 8698 Punkte

Der Schimmel

Wolkenverhangener Himmel,
regendurchflutetes Land,
auf der Wiese ein Schimmel,
durchnässt, sein weißes Gewand.

Nebelschwaden, grauweiße Front,
silbern, mit Tröpfchen beladen,
verschwunden der Horizont,
Westwind spielt leis Serenaden.

Dem Schimmel scheint es egal,
lässt alles reglos geschehen,
gleicht einem marmornem Denkmal,
bleibt starr im Wiesengrund stehen.

Bis plötzlich ein Wiehern ertönt,
hallend, aus sehr weiter Ferne,
und sich der Himmel verschönt,
mit seiner Sonnenlaterne.

Da spitzt der Schimmel die Ohren,
galoppiert wuchtig durch´s Gras,
als gäb ihm jemand die Sporen,
Kraft, Lebensfreude und Spaß.

© Horst Rehmann


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#2

RE: Der Schimmel

in Rehmann Horst und seine Gedichte 27.05.2013 11:07
von Uschi | 50.514 Beiträge | 58888 Punkte


bei uns auf den Wiesen gibt es viele Pferde
wenn ich mit einem Rolli unterwegs bin dann rede ich immer mit Ihnen.
Und es ist schön zu sehen wie sie aufmerksam zuhören


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#3

RE: Der Schimmel

in Rehmann Horst und seine Gedichte 27.05.2013 12:09
von Rehmann | 3.772 Beiträge | 8698 Punkte

Hier gibt es weniger Pferde, aber diese Situation, etwa 5 km entfernt, ist mir aufgefallen und ich musste ein Gedicht daraus machen.



zuletzt bearbeitet 27.05.2013 12:10 | nach oben springen


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