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Sanddorn
Der Sanddorn, manchmal auch Sandbeere genannt, hat seinen Namen wohl von den Sanddünen an der Nord- und Ostsee, auf denen der Strauch gerne wächst. Und weil er auf kargem Untergrund steht, muss er auch kräftig verwurzelt sein. Diese Kraft gibt er seinen orangefarbenen Früchten mit, die botanisch mehr Nüsse als Beeren sind und ein Kraftpaket an gesunden Inhaltsstoffen darstellen. Völlig unscheinbar wirkt der Sanddorn-Strauch auf den ersten Blick. Sperrig und von bizarrer Gestalt hält er sich mit dichtem Wurzelwerk am Untergrund fest und schützt seine leuchtend roten «Beeren» mit spitzen Blättern und Dornen. Dabei ist Sanddorn eine Pflanze mit außergewöhnlichen Eigenschaften. Ihre besonderen Merkmale sind: höchste Vitalität und Widerstandskraft.[[File:sanddorn 1_2.jpg]]
Erst in den fünziger Jahren wurde Sanddorn als Nutzpflanze für die Landwirtschaft entdeckt. In der DDR und in anderen osteuropäischen Staaten hatte man sich unter den wildwachsenden Pflanzen auf die Suche nach Abwechslung für das heimische Obstsortiment gemacht. Seit den 90er Jahren ist Sanddorn nun auch in den westlichen Ländern zu einer der beliebtesten natürlichen Nahrungsergänzungen geworden. Vor allem an der Nord- und Ostseeküste gedeiht dieser zu den Ölweidegewächsen gehörende Dornbusch mit seinen kleinen orangeroten bis gelben Früchten hervorragend. Die Pflanze stellt keinen hohen Anspruch an den Boden und bevorzugt sandige Böden („Sand“dorn). Besonders gut eignet sich Sanddorn für den ökologischen Anbau. Probleme mit Schädlingen gibt es nur selten. Im Gegenteil: Nützlinge wie Marienkäfer fühlen sich auf Sanddorn besonders wohl und verhindern auf natürliche Weise ein Überhandnehmen von Blattläusen.

Pur schmeckt Sanddorn den meisten zu sauer - deshalb wird er oft mit Honig gesüßt Für die Verarbeitung werden die Beeren erst gewaschen und dann ausgepresst. Pur schmeckt Sanddorn den meisten Menschen zu sauer. Der Saft kommt daher meist mit Honig gesüßt oder gemischt mit Apfelsaft auf den Markt, ist aber auch ungesüßt erhältlich. Besonders erfrischend schmeckt Sanddorn mit Milchprodukten wie Joghurt, Kefir oder Buttermilch. Besonders wertvoll sind Sanddornsäfte, in denen die ganze Beere verarbeitet wurde, da bei diesen das gesamte Spektrum an nützlichen Nährstoffen enthalten ist. Für das in Reformhäusern und Naturkostläden erhältliche Sanddorn-Fruchtpulver stammen die Früchte aus kontrolliert ökologischem Anbau. Sie werden in einem Spezialverfahren schonend zu einem ultrafeinen Pulver verarbeitet. Dadurch werden die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten und eine optimale Bioverfügbarkeit und Resorptionsfähigkeit gewährleistet. Zur Herstellung eines Kilos Fruchtpulver werden ca. 6 bis 8 kg frische Früchte benötigt. Das Pulver eignet sich neben den bereits erwähnten gesundheitlichen Einsatzbereichen auch hervorragend zur Verwendung in der Küche. Als Beigabe in verschiedenste Süßspeisen, zum Abschmecken von Suppen, Saucen oder Hauptgerichten (vor allem Fisch) oder vermischt mit wertvollen Speiseölen veredelt es Salate. Aber nicht nur der Saft und der getrocknete Extrakt können vom Sanddorn genutzt werden. Aus den Pressrückständen der Fruchtschalen und Kerne wird ein Öl gewonnen, das reich an ungesättigten Fettsäuren und fettlöslichen Vitaminen ist. Zu einem geringen Teil ist es auch immer im Saft vorhanden, wo es sich wie Rahm auf der Milch absetzt. In Russland wird Sanddorn vor allem wegen dieses Öls angebaut. Es wird dort in Apotheken verkauft und äußerlich bei Hauterkrankungen, innerlich bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt.https://www.avogel.de/pflanzenlexikon/sanddorn.php
als Kind sind wir immer im Schwarzwald
zu Sanddornbäumen - Büschen gefahren um die Beeren zu ernten.
kann mich aber nicht mehr erinner wie der Saft schmeckt.
Leider kann man bei und nur die sehr überteuerten Säfte in der Drogerie oder Apotheke kaufen.
wobei ich mich wunderte als wir bei Müritz bei der Mecklenburgischer Seenplattemal eine Tante besuchte,
da gab es an jeder Ecke alles aus Sanddorn was man sich nur vorstellen konnte.
Die Flasche (ist vielleicht ein bisserl mehr als ein viertel Litern Inhalt? ) hat € 8,00 gekostet, aber ich bilde mir ein, der Saft hat mir geholfen. Ich habe ihn pur genommen, da er da angeblich die beste Wirkung hat. Also 3 Esslöffel täglich und länger soll man ihn auch nicht nehmen, laut Apothekerin. Ich habe einen ganz argen Hautausschlag davon bekommen, aber ich habe die Flasche trotzdem fertig genommen und langsam schwindet auch der Hautausschlag. Wenn jetzt noch die Schmerzen ganz verschwinden, dann bin ich happy. Naja. Etwas besser ist es schon geworden. So etwas dauert eben seine Zeit und ich habe es ja ohnehin mit den Bandscheiben.![]()
Uschi für den Beitrag.
Wer jeden Tag ein paar der säuerlichen Sanddorn-Beeren isst, schützt sich im Winter vor Grippe und Erkältung.
Hoher Vitamin-C-Gehalt
Sanddorn-Beeren enthalten zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe für unseren Körper. Im Gegensatz zu Zitronen ist der Vitamin C-Gehalt bei Sanddorn um vier bis zwanzigmal höher.
Zusammen mit Mineralstoffen, weiteren Vitaminen und Carotinoiden stärkt diese Wunderfrucht das Immunsystem, beugt Erschöpfungszustände vor und schützt vor Virenangriffen, die Erkältungen oder Grippe auslösen.
Ernten und einfrieren
Im Spätsommer und Herbst ist der Gehalt der Inhaltsstoffe am höchsten. Nach der Ernte bietet es sich an, kleine Äste portionsweise einzufrieren – so lassen sich die Beeren leicht vom Geäst lösen und liefern jeden Tag eine ordentliche Portion Energie. Müsli-Liebhaber mischen sich beispielsweise einen guten Esslöffel Sanddorn-Fruchtzubereitung unter den Joghurt.
Gut für die Haut
Eine vielfältige Heilwirkung für die Haut bietet Sanddornöl. Äußerlich angewendet wirkt es schmerzlindernd, entzündungshemmend und hilft bei Verbrennungen und Sonnenbrand. Gegen Akne und vorzeitige Hautalterung ist das Öl ebenso ein bewährter Helfer. Quelle Kraut und Rüben
Karotten - Sanddorn - Schnitten
Zutaten für
300 g Karotte(n), fein gerieben
3 Ei(er)
150 g Rohrzucker
2 TL Orangenschale, unbehandelt, abgerieben
150 g Mandel(n), gemahlen
1 TL, gehäuft Lebkuchengewürz
100 g Dinkelmehl, vollkorn
3 TL Backpulver
12 Blatt Gelatine
330 g Sanddorn - Aufstrich
1 kg Magerquark
1 Pck. Vanillezucker
50 ml Orangensaft
Bring
Zubereitung
Arbeitszeit ca. 45 Minuten
Gesamtzeit ca. 45 Minuten
Die Eier trennen, die Eigelbe mit 50 g Zucker schaumig rühren. Die Eiweiße mit 50 g Zucker steif schlagen und auf die Eigelbe geben. Karotten, Orangenschale, Mandeln, Lebkuchengewürz, Mehl und Backpulver untermischen.
Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen. Bei 160°C (Umluft) ca. 25 Minuten backen.
Die Gelatine einweichen. 250 g Sanddornaufstrich, Quark, Vanille und den restlichen Zucker verrühren. Den Orangensaft erhitzen, die ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Etwas Quarkcreme untermischen und mit dem restlichen Quark verrühren.
Die Creme auf den Kuchen streichen und fest werden lassen. Den restlichen Aufstrich glatt rühren und über den Kuchen tropfen lassen.

1 kg Sanddornbeeren (frisch)
Beeren von den Zweigen zupfen, waschen und gut abtropfen lassen.
100 ml Wasser oder Orangensaft
500 g Gelierzucker (2:1)
Beeren und Wasser/Orangensaft mit dem Gelierzucker in einem Topf
zum Kochen bringen und mindestens 5 Minuten sprudelnd kochen lassen.
Gelierprobe machen: 1 TL von der Marmelade auf einen Teller geben
und schräg halten. Verläuft die Marmelade nicht, ist sie fertig.
Marmelade mit einem Esslöffel durch ein feines Sieb passieren
und in sterile Gläser füllen und direkt verschließen.
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