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lustige Fasnets Gedichte
in Fasching, Karneval 01.02.2016 09:37von Uschi •
| 49.562 Beiträge | 56608 Punkte
Fastnacht
In den Gassen buntes Treiben,
keiner will zu Hause bleiben.
Luftschlangen und Konfetti bunt
fliegen durch das weite Rund.
Ein Clown steht an der Straßenecke,
fröhlich lachen Mainzer Jecken
und der Gardist in Uniform
bläst sein Lied noch mal von vorn.
Ganz in grün der Polizist,
von einer Närrin frech geküsst,
ein Fremder kann es gar nicht fassen
die ganze Stadt ist ausgelassen.
Elise Hennek
ein Rentner im Fasching
in Fasching, Karneval 01.02.2016 09:40von Uschi •
| 49.562 Beiträge | 56608 Punkte
und wieder ist es Zeit
die Narretei ist frei
hier ein nettes Gedicht
Helau und Alaaf, nun ist es bald wieder soweit,
es kommt die schöne, verrückte Narrenzeit.
Bei mir als Rentner stellt sich gleich die Frage dann,
was zieh ich nur für ein Kostüm zum Karneval an.
Geh ich als Pirat, mit Augenbinde und Säbel in der Hand,
oder als goldener Engel, mit Harfe im weißen Gewand.
Vielleicht als Clown, im Knopfloch eine grosse rote Rose,
oder als Haremswächter, mit weitem Schritt in der Hose.
Auch als stolze Ballerina könnte ich im Fasching gehen,
da wären meine schönen, behaarten Beine zu sehen.
Als Arzt zu verkleiden wär auch nicht schlecht,
bei den Frauen mich vorstellen als "Doktor Specht"
Doch ich weiß wirklich nicht was ich anziehen soll,
ich glaub mich zu verkleiden wäre bestimmt nicht toll.
Bin schon verrückt genug, bleib lieber zu Hause,
schau Karneval im TV und trink dabei meine Brause!
© Gerhard Lenz
RE: ein Rentner im Fasching
in Fasching, Karneval 01.02.2016 17:03von Elwetritsche •
| 481 Beiträge | 486 Punkte
Bei Rentner und Fassenacht muß ich immer an Jochen Kunz als "Junger Alter" aus der Määnzer Fernsehsitzung denken.
Leider gibt es den Vortrag vom Vorjahr über die Zeichensprache der Giesskanne ("Zott nach vorne") auf dem Friedhof weder bei You Tube noch sonstwo im www. ![]()
Liebe Grüße
Elwe
9 von 10 Stimmen in meinem Kopf sagen ich bin nicht verrückt.
Die andere summt die Melodie von Tetris.
Bild entfernt (keine Rechte)
zur Fasnet sagen viele Leit,
es sei die fünfte jahreszeit.
Glei noch 3 König goht se los.
mit Fasnetsbäll und aud d r Stroß.
Und d, Narrabäum,dia sind Garant,
des fasnet isch im ganzen Land.
Narraschsprüng,landauf ,landab
haltet d Mäschgerla auf Trapp
Weil d, Narrazünft sind drauf bedacht,
dass ma ganz viele Schprüng mitmacht
Zum Schuss wered Schüaler no befreit,
so dass a scheenes Finale geit.
Au d Bürgermoister sind drbei.am Aschermittwoch isch vorbei
Bild entfernt (keine Rechte)
Zur Fastnachtszeit
Faschingskrapfen
Und beut der Winter auch manche Leiden,
So will er doch nicht traurig scheiden:
Er bringt uns erst noch die Fastnachtszeit
Mit aller ihrer Lustigkeit.
Da gibt es Kurzweil mancherlei,
Musik und Tanz und Mummerei,
Pfannkuchen, Brezel, Kuchen und Weck',
Und Eier und Würste, Schinken und Speck.
Wir Kinder singen von Haus zu Haus
Und bitten uns eine Gabe aus,
Und machen's hinterdrein wie die Alten
Und wollen heuer auch Fastnacht halten.
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)
Bild entfernt (keine Rechte)
Karneval, das ist mein Fall
Lächelnde Frau auf einer Feier
Lächelnde Frau auf einer Feier
Bild von Pexels auf Pixabay
Bild entfernt (keine Rechte)
Steht Karneval mal wieder an,
dann singt und feiert jedermann.
Und wenn die Sonne sinnlich scheint,
dann hat’s der Herr auch gut gemeint.
Zu Karneval stellt jeder fest,
verkleidet sich gut leben lässt.
Natürlich trinkt und feiert man,
mit frohem Mut, so lang man kann.
Trinkt ein Mann ein Bier zu viel,
bei all’ dem Frohsinn im Gewühl,
nimmt’s man im Karneval mit Humor.
Beschickert 1) zu sein, kommt öfters vor.
Bist du fremd, also nicht von hier,
lass’ dir Zeit, nimm dir ein Bier.
Du erfährst, als neuer Narr,
die Welt auch früher nicht besser war.
Wer nur an Frauen hat gedacht,
wird von den Wievern ausgelacht.
© Olaf Lüken
1) Beschickert = betrunken (Redensart im Ruhrgebiet)
Fastnacht
Bild entfernt (keine Rechte)
Narrentreiben auf den Straßen,
Lachen, Tollen ohne Maßen.
Schelmenpack voll Übermut,
Harlekin mit rotem Hut.
Wir uns an den Hände fassen,
den Graus allein zu Hause lassen.
Auf die Pauke hau'n mit Lust,
singen mit aus voller Brust.
Einmal muß man lustig sein,
Sorgen komm'n von ganz allein.
Zu Ende ist's am Mittwoch dann,
wir fangen mit dem Fasten an!
© Elvira Christina Westphal (*1943)
Bild entfernt (keine Rechte)
Zur Fastnachtszeit
Und beut der Winter auch manche Leiden,
So will er doch nicht traurig scheiden:
Er bringt uns erst noch die Fastnachtszeit
Mit aller ihrer Lustigkeit.
Da gibt es Kurzweil mancherlei,
Musik und Tanz und Mummerei,
Pfannkuchen, Brezel, Kuchen und Weck',
Und Eier und Würste, Schinken und Speck.
Wir Kinder singen von Haus zu Haus
Und bitten uns eine Gabe aus,
Und machen's hinterdrein wie die Alten
Und wollen heuer auch Fastnacht halten.
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)
Karneval im Hühnerstall
Bild entfernt (keine Rechte)
Heut ist was los im Hühnerstall,
es wird gefeiert Karneval.
Die Hühner gackern, Hähne krähn,
ach, ist das Leben wunderschön.
Sie sind ganz außer Rand und Band,
vergnügen sich beim Ententanz,
Ein Hühnertanz ist nicht bekannt.
Sie wackeln mit dem Hühnerschwanz.
Zwei Hähne haben viel zu tun,
denn tanzen will nun jedes Huhn.
Doch zwischendurch, owei, owei,
legt jedes Huhn noch schnell ein Ei.
Das ist an diesem Tag sehr schlecht,
doch die Natur, die will ihr Recht.
Und bei der wilden Tanzerei,
geht jedes zweite Ei entzwei.
Der Bauer kommt nun in den Stall.
Er denkt doch nicht an Karneval.
Er kann nichts sagen, ist ganz stumm
und fällt vor lauter Schrecken um.
Die Hühner schaun auf ihren Herrn
und haben ihn zum Picken gern.
Sie picken, bis er aufgewacht
und über seine Hühner lacht.
So feiern Hühner und der Bauer.
Die Hähne liegen auf der Lauer.
Der Bauer tanzt jetzt mit viel Charme
Und hat die Hühner auf dem Arm.
Die Hühner gackern, Bauer singt.
Ihr könnt euch denken, wie das klingt.
Und eines will er nun beachten,
verspricht, nie mehr ein Huhn zu schlachten.
Ja, so ist Liebe zu den Tieren,
jetzt kriecht er noch auf allen Vieren.
Er gibt sich wirklich ganz viel Mühe,
doch dann ist Schluss, es schrein die Kühe.
Denen ist die Feierei egal.
Sie wissen nichts von Karneval.
Bild entfernt (keine Rechte)Bild entfernt (keine Rechte)
© Marie-Luise Wendland
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