No-go“: Das geht gar nicht während der närrischen Tage
Die Hoch-Zeit der schwäbisch alemannischen Fasnet steht an. Doch neben dem ganzen Spaß rund um die Umzüge und Bälle, kann man auch so einiges falsch machen. Wir bieten eine kleine Übersicht:
- Die schwäbisch-alemannische Fasnet als Karneval zu bezeichnen.
- Einen Zunftmitglied bitten, die Larve abzunehmen und sich damit zu erkennen zu geben.
- Die falsche Antwort geben, zum Beispiel auf
Kolba hoch“ (Schwarze Veri Zunft Ravensburg) mit „Ofaloch“ (Plätzlerzunft Weingarten) zu antworten.
- Falsche Begriffe zu benutzen, zum Beispiel Lumpen statt Narrenwäsche , Maske statt Larve, Kostüm statt Häs.
- Waldgeister, Dämonen, Teufel oder andere schreckliche Gesellen allgemein als Hexen zu bezeichnen.
- Leute, die sich selbst ein Hexen-Häs zusammenstellen, also irgendeinen alten Rock und dicke Socken, die
keinerlei Hexen-Hästradition entspringen.
- In Sigmaringen sagt man statt gompiger Donnerstag „Auseliga“
- Frauen gibt es im Raum Sigmaringen nicht beim Bräuteln – nur frisch verheiratete, Silber, Goldene oder Diamantene Hochzeiter (Nur Männer) werden auf einer Stange (Bräutlingsstange am Fasnetsdienstag) um den Rathausbrunnen getragen.
aus der schwäbischen vom Erschienen: 27.02.2014