An diesem Tag werden abends im Freien Feuer, die Hutzelfeuer, abgebrannt.
Auf vielen Bergen in der Rhön lodern dann die Feuer, mit denen der Winter vertrieben und der Frühling herbeigelockt werden soll.
In den Wochen vor dem Hutzelsonntag tragen die Kinder, oft helfen die Väter dabei, alles Brennbare zusammen, um ein möglichst großes Feuer zu bekommen.
Während die Hutzelfeuerhaufen früher fast ausschließlich mit abgeschnittenem Reisig, Weihnachtsbäumen, Stroh und dergleichen aufgebaut wurden, finden sich heute auch schon mal Teile, die dort nicht hingehören (z.B. Altreifen, Möbelstücke, Holzpaletten oder ähnliches). Manchmal wird kurz vor dem Anzünden noch eimerweise Altöl, Diesel oder Benzin darüber gegossen, was ich sehr schade finde, weil der alte Brauch der Hutzelfeuer so zur Unvernunft führt.
Meistens wird um das Hutzelfeuer herum gesungen, getanzt und es gibt heiße Getränke und ein Bratwurstwagen ist natürlich auch dabei.