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die Walnuss ,der Walnußbaum , walnut
die Walnuss ,der Walnußbaum , walnut
in Früchte und Rezepte von Bäumen und Sträuchern 19.02.2014 13:12von Uschi •
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die Walnuss
Die Walnuss ist Baum des Jahres 2008 - der 20. Jahresbaum
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ich liebe die Walnuss
sie ist so vielseitig einsetzbar
ob zur Heilung oder zum Essen
zur Möbelherstellung und und und
RE: Walnuß
in Früchte und Rezepte von Bäumen und Sträuchern 12.09.2018 15:30von Uschi •
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nun ist es wieder soweit und in diesem Jahr gibt es wieder sehr viele
bevor die Säcke so gefüllt werden können heißt es erst einmal die Nüsse aufsammeln und Trocknen am besten an einem schattigen luftigen Ort und dabei immer wieder die Nüsse umdrehen das Sie nicht zu schimmeln anfangen.
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dann werden die Nüsse wenn sie genug getrocknet sind geknackt und ausgepuhlt
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da habe ich dann immer 1 Schüssel für die Kerne die zerbrochen sind , eine Schüssel für die halben Nüsse zu Verzierungen beim backen und das kleingekrustel das kommt dann zum Vogelfutter die Schalen werden dann im Holzofen verheizt , doch Vorsicht immer nur einpaar Schalen in den Ofen geben sonst kann es zu einer Verpuffung kommen.
Da ich unser Brot selber backe gibt es natürlich Walnussbrot
hier gibt es Rezepte
Walnussbrot
RE: Walnuß
in Früchte und Rezepte von Bäumen und Sträuchern 24.09.2018 08:41von Uschi •
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Nicht nur das Obst, nein auch die Nüsse hat es in diesem Jahr sehr viele
das ist immer eine heiden Arbeit erst Auflesen dann in eine Sieb ( mehrere) und jeden Tag drehen
damit die Nüsse auch trocknen können nach ca 4 Wochen dann abfüllen in Säckchen die ich beim Einkaufen von Beispielsweise Zwiebeln das sind so engmaschige Netze umfüllen.Dann geht aber die Arbeit nochmal los.
Erst muss Wendel die Nüsse knacken. dann pule ich sie aus Stunde um Stunde.
Dann werden sie 1/2 Pfundweise in Plastiktüten verstaut und dann eingefroren was nicht für den sofort Verbrauch bestimmt ist.
RE: Walnuß
in Früchte und Rezepte von Bäumen und Sträuchern 29.09.2018 14:08von Uschi •
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Der Walnussbaum (Juglans regia)
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mit seinen köstlich schmeckenden Früchten
ist in der griechischen Mythologie eine verwandelte Titanin namens Karya.
Sie selbst war einst die Geliebte des Dionysos und steht für die natureigene Weisheit.
Als sie starb verwandelte sie sich in einen Walnussbaum.
Auch im Märchen begegnen uns die Früchte des Walnussbaumes wieder.
Hier nennt man sie Zaubernüsse und ihre Aufgabe ist es,
als Orakel zu fungieren und Bedürftige vor nahendem Unglück zu schützen.
In der Pflanzensymbolik spiegelt sich diese spezielle Eigenschaft wider.
Dort bringt der Walnussbaum Nutzen und Schutz denjenigen, die einen solchen Baum besitzen.
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im Glauben der Antike lenkten die Götter die Naturgewalten, zugleich wohnte jedem Baum und Wald, jedem Stein und Berg, jeder Quelle, ja sogar den Meereswellen und dem Wind ein eigener Naturgeist inne. Bei den Griechen und später bei den Römern hießen sie Nymphen. Homer besang sie in seinen Hymnen und der römische Dichter Ovid widmete ihnen zahlreiche Kapitel in seinen berühmten Metamorphosen.
Stets werden die Nymphen als herzliche und gutmütige Seelen dargestellt, sie sind hilfsbereit und wirken heilend und ausgleichend auf ihre Umgebung ein. Es gab Nymphen für die Gewässer, die Najaden, die Oreaden der Berge und die Baumnymphen, Dryaden genannt. Das Dryadenreich war wiederum den einzelnen Baumarten zugeordnet, die Karyatiden der Walnussbäume, die Meliai der Eschen, die Heliaden der Pappeln und so weiter.
Der Schriftsteller Nonnus schrieb, dass „jeder Baum eine solche mit ihm zugleich entstandene und ihn bewohnende Nymphe, welche bei verschiedenen Gelegenheiten sich über die Wipfel desselben heranhebt“ hat.
hier weiterlesen
Auch in der Zukunftsschau findet die Nuss Verwendung: So werden an Weihnachten oder an Silvester drei Nüsse an die Anwesenden verteilt: Ist die erste Nuss, die aufgemacht wird, Schwarz, bedeutet dies auf schwere Krankheit oder Tod. In Bulgarien werden an Neujahr zwölf Nüsse für die kommenden zwölf Monate aufgemacht: Je nach Beschaffenheit der Nüsse werden auch die Monate des Jahres. Um festzustellen, ob man den Partner fürs Leben gefunden hat, werden an Weihnachten oder an Silvester werden zwei Nussschalen in eine Schüssel mit Wasser getan. Anschließend wird das Wasser bewegt. Kommen die zwei Schalen aufeinander zu, ist es der Partner fürs Leben, treffen sie sich nicht, werden sich die Liebenden wieder trennen.
In Frankreich und England werden die Nussschalen von Pärchen ins Feuer geworfen. Wenn diese nicht krachen, wird die Ehe glücklich, krachen sie jedoch, gibt es auch in der Ehe viel Krach. Die Walnuss galt als Zeichen der Fruchtbarkeit und das sei der Grund, warum man am Vorabend einer Hochzeit der Braut ein Korb mit Baumnüssen in die Schlafkammer habe poltern lassen, woraus sich der Polterabend ableiten lässt.
Die Walnuss als Tabu- und Götterbaum ließ sie auch zum Schutzbaum gegen böse Magie werden. Augustinus ordnete die Walnuss Christus zu. So gilt sie auf den Inseln im Westen Schottlands als Schutz gegen den bösen Blick. Auch war es in einigen Orten Brauch, den Tieren am Heiligen Abend eine Schnitte Brot mit Salz und einem Walnusskern zu fressen zu geben. Ein Nussbaumzweig an die Tür gehängt, hält bösen Zauber vom Haus fern. Ab etwa dem Mittelalter änderte sich die Symbolkraft der Walnuss und ihr wurde zugeschrieben, dass sie Unglück bringen würde.
Die Blütenessenz der Walnuss verhilft dazu, sich in neuen Lebensabschnitten besser zu Recht zu finden: Umzug, Trennung, Pubertät. Auch hier ist sie Schwellenhüterin und führt in Prozesse hinein, die uns verändern.
Es gibt viele volkstümliche Bräuche, die sich um den Nussbaum ranken.
Zum Beispiel das Pflanzen eines Baumes bei der Geburt eines Stammhalters.
Walnuss-Bäume als Kraftbäume können unschlüssige Menschen bei Entscheidungen unterstützen.
Sie sind hilfreich für Personen, denen es schwer fällt, ihr Leben zu verändern und sich auf neue Erfahrungen einzulassen.
Die Energie des Baumes vermittelt Klarheit und Zuversicht.
Laut keltischem Baumkreis sind Menschen, die im Zeichen des Nussbaums geboren sind, sehr flexibel und aufgeschlossen.
Sie verändern sich ständig, sind neugierig und abenteuerlustig.
Sie finden sich schnell mit neuen Umständen zurecht und gehen den Dingen gerne auf den Grund.
Wie es so sein sollte ich bin im Zeichen des Nussbaumes geboren
Bild entfernt (keine Rechte)
Wenn ich einen Baum aussuchen würde dann immer wieder den Walnussbaum
denn dieser ist mein Liebster Baum.
Und wenn es möglich wäre, würde ich gerne wenn ich einmal von dieser Welt gehen muss
in einem Grunstück beerdigt werden ,auf dem dann über mir ein Walnussbaum gepflanzt wird.
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Auf Friedhöfen war der Walnussbaum oft zu finden, denn unter den Bäumen sollen die Seelen der Verstorbenen wohnen.
RE: Walnuß
in Früchte und Rezepte von Bäumen und Sträuchern 29.09.2018 14:12von Uschi •
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Das Nussbaumholz lässt sich hervorragend verarbeiten.
Das Holz lässt sich wunderbar gestalten, gut schnitzen, schleifen und polieren.
Nicht umsonst war es das "Königsholz" in den Schlössern und guten Häusern.
Heute erlebt es eine Renaissance, wobei der moderne gradlinige, minimalistische
und nüchterne Einrichtungsstil nicht dem Charakter des Nussbaumes entspricht.
Aber Mode und Gestaltung sind ja immer dem Wandel unterworfen.
Leider gibt es heute nur noch wenige große, alte, ausgewachsene Nussbäume. Woran liegt das? Im letzten Krieg wurden viele von ihnen gefällt und zu Gewehrschäften verarbeitet. Händler, die über Land zogen und das Holz aufkauften, hatten nur ihren kurzfristigen Gewinn im Sinn. Niemand sorgte für Jungwuchs. Später räumte die Flurbereinigung gnadenlos ganze Landstriche aus und nahm auch auf die wertvollen Nussbäume keine Rücksicht
Etwa ab dem 15. Lebensjahr an beginnen die Bäume mit der Fruchtausbildung. Und dieser Ertrag bildete in früheren Jahrhunderten für die „kleinen Leute“ ein stattliches Vermögen. Carl-Julius Weber schrieb: „(i)...und ich selbst habe die Bittschrift in der Hand, wo ein Bauer sein Heiratsgesuch mit einem Nüsseertrag zu 300 Gulden motivierte.(/i)“ Getrocknete und danach pulverisierte grüne Schalen und Blätter ersetzten einfachen Leuten den Pfeffer,
Aus der grünen Schale wurde auch Farbe hergestellt,
z.B. wurden Uniformen und Fußböden damit eingefärbt. .
Kosmetikindustrie hat die Walnuss auch schon entdeckt,
zum Färben der Haare und für Gesichtsbräunungscremes.
Auch für die „innere Anwendung“ wurden die Blätter genutzt.
Johann Peter Hebel schrieb: „(i)Hab ich kein Tabak auch – Nussbaumlaub gibt guten Rauch(/i)“.
Eine Alternative zur hohen Tabaksteuer? ;-)
Die Nuss als Sinnbild der Fruchtbarkeit hatte immer auch schon einen sehr stark sexuell geprägten Symbolgehalt. Wer „(i)die Nüsse durch den Sack biss(/i)“, liebte nur platonisch.
Das man keine Angst haben solle, eine Witwe zu heiraten, brachte folgender Spruch zum Ausdruck: „(i)Wenn die Nuss gespalten, so kommt man eher zum Kern(/i)“.
Bereits im Altertum streuten die Griechen bei Hochzeiten Walnüsse als Glücksbringer
und Fruchtbarkeitsförderer unter die Gäste.
Böse Zungen behaupten auch, dass die Unsicherheit,
was man in der Nussschale finde, die Unsicherheiten des Ehelebens symbolisiere.
Die Frucht war begehrt, der Baum selbst galt im Mittelalter als Unglücksbaum,
da er den Boden seiner Fruchtbarkeit beraube.
Im Westerwald gab es den Spruch: „(i)Was unterm Nussbaum wächst, taugt nichts(/i)“.
Trotzdem wurde er auf Bauernhöfen oft gepflanzt – neben den Latrinen,
denn er hielt durch seine würzig duftenden Blätter die Mücken und Fliegen ab.
RE: Walnuß
in Früchte und Rezepte von Bäumen und Sträuchern 29.09.2018 14:41von Uschi •
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Der Walnussbaum als Heilpflanze und Lieferant wichtiger Vitamine
In seiner Vielfältigkeit ist der Walnussbaum auch als Heilpflanze in der Naturheilkunde bekannt. Beinahe alle Teile des Baumes können zur Förderung der Gesundheit des Menschen genutzt werden. Die reifen Nüsse schmecken köstlich und sind äusserst bekömmlich. Sie enthalten hohe Anteile an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die als gesundheitsfördernd bekannt sind. In Fruchtfleisch sind darüber hinaus viele Vitamine der B-Gruppe sowie Vitamin E enthalten. Als kleiner Snack am Abend oder im Salat ist die Walnuss ein hochwertiger Lieferant von Eisen, Kalzium, Magnesium sowie Zink.
Der Fettgehalt einer Walnuss beträgt bis zu 60%, dabei handelt es sich vorwiegend um mehrfach ungesättigte Fettsäuren, d.h. die Nuss ist praktisch cholesterinfrei. Die Walnuss besteht weiterhin zu 15% aus Proteinen (Eiweissen), weitere 10% entfallen auf Kohlenhydrate, Ascorbinsäure, Ruthenium und Thiamin.
Aus den Walnüssen wird ein gesundes und aromatisches Öl gepresst (aus 5 kg Nüssen ca. 1 Liter Öl). Das Walnussöl gilt als entzündungshemmend, antibakteriell und regenerierend. Die Naturheilkunde rät dieses Öl u.a. bei der Behandlung von lästigen Ohren- und Augenentzündungen sowie hartnäckigen Geschwüren einzusetzen.
Das Walnussöl enthält eine beachtliche Menge an Linolensäure (ungesättige Fettsäure), die im Organismus für die Regulation des Blutdrucks zuständig ist, daher gilt es in der Volksmedizin als ein wirksames Mittel bei der Prophylaxe von Arteriosklerosen und weiteren Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Aufgetragen auf die Haut, unterstützt das Öl die Wundheilung. Ob Geschwüre, Verbrennungen oder Neurodermitis - mithilfe vom Walnussöl lassen sich nicht nur die Symptome von mehreren Hautkrankheiten lindern, sondern auch deren Ursache beseitigen.
Sogar beim Sonnenbaden kann das Walnussöl helfen: Einschmieren mit Öl verhilft zu einem effektvollen Teint. Wichtig zu wissen: Das Öl ersetzt natürlich nicht die Sonnencreme oder -milch!
Walnussblätter in innerlicher wie äusserlicher Anwendung
Gerbstoffe wirken zusammenziehend und haben daher eine schützende Wirkung auf die Oberflächen wie der Haut. Walnussblätter haben einen besonders hohen Anteil von Gerbstoffen. Bis zu 10% sind hier Gerbstoffe zu finden. In dieser Eigenschaft wirken sie entzündungshemmend, schmerzstillend und das Gewebe stärkend.
Darüber hinaus können sie äusserlich bei Pilzerkrankungen angewendet werden. Aus frischen oder getrockneten Walnussblättern können leicht Umschläge hergestellt werden. Ein selbst hergestellter Walnussblättertee kann für Bäder der Füsse bzw. anderer Extremitäten verwendet werden. Auch Akne, Ekzeme oder leichte Entzündungen der Haut wirken wohltuend und entzündungshemmend an den betroffenen Stellen [1]. Kommt es zu einer Halsentzündung, wird der hergestellte Tee auch zum Gurgeln am Morgen und Abend genutzt.
Einen Umschlag herstellen
Für die Verwendung von Umschlägen oder einem Sud eignen sich getrocknete oder frische Blätter vom Walnussbaum. Fein zerkleinert werden sie mit kaltem Wasser zum Kochen gebracht und ziehen ca. 5 - 10 Minuten bei kleiner Flamme. Bei einer Menge von 250 ml Wasser werden 1 - 2 getrocknete Esslöffel benötigt. Zwei bis drei Tücher sollten bereitliegen. Ein Leinen- oder Baumwolltuch wird für ca. eine Minute in den Sud gelegt, danach ausgewrungen und auf die betreffenden Stellen gelegt. Das Ganze wird mit einem weichen und warmen Frotteetuch abgedeckt. Dieser Umschlag wird 5 - 10 Minuten lang auf der Stelle belassen, in der Zwischenzeit kann der nächste Wickel vorbereitet werden. Diese Anwendung kann zwei- bis dreimal täglich durchgeführt werden.
Ein Vollbad wird mit der vierfachen Menge an Walnussblättertee hergestellt. Für angenehme Aromen werden dem Bad noch getrocknete Ringelblumen* oder Gänseblümchen* hinzugegeben.
Walnußblätter
• Walnußblätter gehören zu den Blutreinigungsmitteln. Auch bei Gicht werden sie in der
Volksheilkunde verwendet.
• Äußerlich lindern Walnußblätter oberflächliche Entzündungen der Haut.
• Eine Handvoll Walnußblätter in einem Liter Wasser etwa zwölf Minuten kochen. Diesen Tee mit
Honig süßen und täglich zwei bis drei Tassen bei eitrigen Geschwüren und Ausschlag.
• Zwei Teelöffel Walnußblätter mit einer Tasse Wasser kalt ansetzen, anschließend aufkochen und
absieben. Diese Abkochung wird nur äußerlich zu Umschlägen oder als Zusatz zu Teilbädern
verordnet.
Walnussblättertee
Aus Walnussblättern kann ein Tee zubereitet werden, der die Verdauung unterstützt und bei Hautproblemen positive Wirkung zeigen kann. Für einen Walnussblätter-Tee werden ein bis zwei getrocknete Teelöffel der Blätter mit 200 ml kochendem Wasser übergossen. Nach einer Ziehzeit von rund 10 Minuten wird er abgeseiht und in kleinen Schlucken getrunken. Täglich werden bis zu sechs Wochen ein bis drei Tassen getrunken, um danach eine Pause von wenigstens sechs Wochen einzulegen.
RE: Walnuß
in Früchte und Rezepte von Bäumen und Sträuchern 29.09.2018 15:44von Uschi •
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Nüsse, die Früchte der Walnuss
Altes Volksrätsel
(aus D. LAUDERT 2003: Mythos Baum, BLV München)
Zur schönen warmen Sommerzeit
da trage ich ein grünes Kleid.
Doch wenn erst kommt der Herbst daher,
trag' ich das grüne Kleid nicht mehr.
Ich trage dann ein Kleid von Stein,
ein Hammerschlag dringt kaum hinein.
Und kommt die liebe Weihnachtszeit,
so trag' ich gar ein golden Kleid.
Das zieht mir dann das Kindchen aus
und isst mich selbst zum Weihnachtsschmaus.
Damit kommen wir nun zu den Walnüssen, der Antwort auf dieses Rätsel.
Bild entfernt (keine Rechte)
RE: Walnuß
in Früchte und Rezepte von Bäumen und Sträuchern 12.09.2020 16:59von Uschi •
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Walnüsse
werden in der Magie von jeher mit Wunschzaubern in Verbindung gebracht.
Entweder als Wunschkerze (gefüllt mit Wachs und Docht) für Wünsche, die durch das Element Feuer begünstigt werden sollen, als kleine Wunsch-Boote (in ein fließendes Gewässer gegeben), für Wünsche im Zuständigkeitsbereich des Elements Wasser, oder sie werden vergraben, um die Energie des Erd-Elements in die Wunscherfüllung zu leiten.
Wenn man dem Element Erde einen Wunsch übergibt, dann tut man das mit Sorgfalt und mit den passenden Geschenken an die Natur.
Walnüsse können hierbei als „energetischer Umschlag“ für den Wunsch dienen oder auch selbst als Opfergabe verwendet werden.
Durch mit Bedacht passend gewählte Zutaten (natürliche Zutaten in den passenden Farben) und sorgfältiges Verknoten (möglichst mit einer passenden Anzahl von Knoten), steckt man Mühe und Energie in diesen ansonsten schlichten Zauber. Dadurch kann dieser kleiner Zauber dann Großes bewirken.
Einfache Zutaten - wirkungsvoller Wunsch-Zauber.
Man benötigt dafür ein kleines Stück Ritualpapier [ℹ] und ein dünnes Baumwoll-Band (beides in der zum Wunsch passenden Farbe), sechs ganze, heile Walnüsse und einen kleinen Gegenstand, um den Wunsch zu symbolisieren.
Etwa eine Münze bei finanziellen Wünschen, ein Herz bei Liebeswünschen, eine Muschel, wenn man einen Strandurlaub begünstigen möchte usw.
Der Zauber ist nur für anziehende Wünsche geeignet.
Also für Wünsche, mit dem Sie Dinge erreichen, besitzen oder verbessern möchten. Da Sie sich in diesem Zauber an das Element Erde wenden, sollte es sich um Etwas handeln, das langsam und stetig wachsen soll. Etwa das Geld auf dem Sparkonto für den Urlaub oder die gegenseitigen Gefühle zwischen zwei Personen.
Es sollte bei zunehmendem Mond durchgeführt werden.
Die Zeit des zunehmenden Mondes [ℹ] eignet sich für alle anziehenden Wünsche. Besonders geeignet sind die letzten drei Tage vor dem Vollmond-Zeitpunkt. [ℹ]
Machen Sie es sich zunächst ganz nach Wunsch magisch-gemütlich.
Etwa mit Kerzenschein und Räucherwerk, einem duftendem Tee, oder passender Musik. Öffnen Sie dann vorsichtig die Schale einer Walnuss, ohne die beiden Schalen-Hälften dabei zu zerbrechen.
Den Walnusskern stecken Sie in den Mund und kauen ihn langsam, während Sie Ihren positiv formulierten, anziehenden Wunsch auf das Ritualpapier [ℹ] schreiben.
Rollen Sie das Papier danach zusammen und legen Sie es mit dem gewählten Symbol zusammen in die Walnuss hinein.
Walnuss-Zauber - Walnuss in der Magie
Binden Sie dann die beiden Schalenhälften mit dem Band fest zusammen, wobei Sie sich besonders bei den Knoten das Ziel des Wunsches möglichst deutlich vorstellen.
Die Anzahl der Knoten kann dabei auch auf das Ziel ausgerichtet werden, denn die verschiedenen Mengen von Knoten symbolisieren in der Magie ganz unterschiedliche Dinge.
Bringen Sie die Nüsse noch vor dem Vollmond-Zeitpunkt in die Natur.
Vergraben Sie die Nuss mit dem Wunsch darin in der Erde.
Der Faden wird sich auflösen, der Wunsch wird freigesetzt.
Die zusätzlichen Nüsse legt man über der Wunschnuss in einem Kreis aus. Sie sind zum einen eine Opfergabe für die Natur, zum anderen zentriert der Walnuss-Kreis die Energie auf diesen Punkt.
Verlassen Sie den Ort des Zaubers zuversichtlich, ohne sich noch einmal danach umzusehen. Ein Umdrehen symbolisiert in der Magie Bedenken oder Zweifel - entweder dem Ziel, oder der Magie selbst gegenüber. Also immer schön nach vorne schauen, statt zurück!hier gelesen
niemals aufgeben
RE: Walnuß
in Früchte und Rezepte von Bäumen und Sträuchern 17.10.2020 15:03von Uschi •
| 51.105 Beiträge | 60394 Punkte
so auch in diesem Jahr gibt es wieder sehr viele Walnüsse.
Wendel weis schon garnicht mehr wo er sie zum trocknen auslegen kann.Heute Morgen haben wir die ersten die getrocknet sind geknackt und ausgepuhlt
Bild entfernt (keine Rechte) es sind 637 gr.
Juglans regia L. ist seit jeher eine besonders symbolträchtige Pflanze. Im antiken Griechenland war sie dem höchsten olympischen Gott Zeus geweiht und wurde somit stets mit Königswürden und Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht. Die griechische Bezeichnung „Dios balanos“ bedeutet demnach: göttliche Kugeln oder Eichel des Zeus.
Der uns heute geläufige Ausdruck Walnuss entstand aus den Namen „Welsche Nuss“ oder „Welschnuss“ beziehungsweise „Nux gallica“ (gallische Nuss), denn die Deutschen nannten die Romanen auch Walchen, Welche oder Gallier. Diese führten die Nuss über Italien und Frankreich ein (SCHAARSCHMIDT 1999).
Es gab in vergangener Zeit zahllose Bräuche rund um die mythische Walnuss, von denen sich einige in abgewandelter Form heute noch finden lassen: Beispielsweise war es bei den alten Griechen ein Hochzeitsbrauch, am Abend vor der Vermählung geräuschvoll Nüsse in das Schlafgemach zu schütten, um der Braut Fruchtbarkeit zu wünschen, was in gewisser Weise unserem Polterabend gleicht.
Ebenso gibt es viele Sprichwörter und Wetterregeln: „Nussjahre sind Bubenjahre“, „Gute Nussjahre – gute Weinjahre,“ oder „Regnets am St. Jakobstag, fehlt die Nuss mit einem Schlag“ (SCHAARSCHMIDT 1999).
Ein schlesisches Weihnachtsorakel verspricht die Vorhersage des neuen Jahres. Nach dem Essen an Heiligabend bekommt jeder vier Nüsse überreicht, erhält eine Person eine taube Frucht so bedeutet dies Unglück und Missgeschick!
niemals aufgeben
RE: Walnuß
in Früchte und Rezepte von Bäumen und Sträuchern 17.10.2020 18:48von Mara •
| 335 Beiträge | 1422 Punkte
Ich habe gar nicht gewußt, wie viele Eigenschaften (und Zauber) in der Walnuss stecken.
Dieser Thread ist hochinteressant und hat mich um einiges schlauer gemacht.In den nächsten Tagen bekomme ich von einem Freund Walnüsse geschenkt - wie in jedem Jahr. Nun weiß ich ja, was ich außer knacken und essen damit anstellen kann.
RE: Walnuß
in Früchte und Rezepte von Bäumen und Sträuchern 17.10.2020 19:28von Pad •
| 619 Beiträge | 2409 Punkte
Hallo ihr Lieben,
kennt ihr gebrannte Walnüsse? Ich verspreche euch, ihr seid ständig am naschen. ![]()
Die gibt es immer an Weihnachten, wenn die Enkelkinder da sind.
Die fallen regelrecht darüber her. ![]()
200 g Walnusskerne
120 g Zucker
1 TL Zimt
1 Pck. Vanillezucker
125 ml Wasser
Zimt, Zucker und Vanillezucker vermischen.
Die Nüsse in eine heiße Pfanne geben. Den Zimtzucker dazugeben und mit dem Wasser verrühren. Alles zum Kochen bringen. Zwischendurch immer wieder rühren. Wenn das Wasser kocht weiterrühren, bis das Wasser verdampft ist. So lange weiterrühren, bis die Nüsse schön glänzen (ca. 5 - 10 Minuten).
Die Nüsse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausbreiten und auskühlen lassen.
Das Rezept fand ich hier
Man kann das auch jetzt schon mal testen. ![]()
Liebe Grüße
Pad
RE: Walnuß
in Früchte und Rezepte von Bäumen und Sträuchern 30.10.2020 13:26von Uschi •
| 51.105 Beiträge | 60394 Punkte
so die meisten Nüsse sind gefallen
nun fallen auch die Blätter
bevor er ganz leer ist habe ich vorhin noch schnell ein Bild gemacht
Bild entfernt (keine Rechte) Bild entfernt (keine Rechte)
das ist der vor dem Haus
und hinter dem Haus haben wir nochmal 2 Bäume
und Ihr werdet es nicht glauben
jeder schmeckt anderst und sieht auch in der Form etwas anderst aus
nein nicht den Baum meine ich ,sondern die gewachsene Nuss.
niemals aufgeben
RE: Walnuß
in Früchte und Rezepte von Bäumen und Sträuchern 30.10.2020 14:28von Elke •
| 771 Beiträge | 2205 Punkte
Das ist ja ein Prachtexemplar!!!
Wir habe auch so einen großen auf dem unteren Nachbargrundstück zu stehen.
Da wir am Hang wohnen, haben wir keine Probleme mit dem vielen Laub - fällt ja nach unten - hihi.
Leider wird er natürlich immer größer, und wächst jetzt langsam in unsere bisher freie Aussicht.
Bis vor 2 Jahren konnten wir vom hinteren Balkon am Horizont groß und breit die Vogesen bewundern (sehr schön zur Wettervorhersage..), aber nun ist schon die halbe Aussicht voll "Nuß"![]()
Tja - des Einen Lust, des Anderen Leid...(oder Frust?)
Aber auf der anderen Seite tröstet mich immer dieser Prachtbaum.
RE: Walnuß
in Früchte und Rezepte von Bäumen und Sträuchern 26.06.2022 09:33von Uschi •
| 51.105 Beiträge | 60394 Punkte
so heute Morgen konnte ich nicht anderst
ich musste die vielen Nüsse mal festhalten
so wie es aussieht ist es ein gutes Jahr für Nüsse.
Bild entfernt (keine Rechte)
Im Volksmund sagt man dann ist es auch ein gutes Bubenjahr
RE: Walnuß
in Früchte und Rezepte von Bäumen und Sträuchern 03.10.2022 12:41von Uschi •
| 51.105 Beiträge | 60394 Punkte
so diese Woche haben wir die ersten Nüsse geöffnet
es waren 2 mal 500 gr und noch ca 200 gr. für ein Walnussbrot.
heute Morgen haben wir zu zweit 55 minuten die Nüsse bearbeitet
Wendel hat geknackt
und ich ausgepuhlt. es waren ca 1200 gr. Nüsse in den Schalen.
das hat dann 432 gr. ausgepuhlte Nüsse ergeben.
Also das ist wirklich harte Arbeit
Die Schalen werden dann im Ofen verfeuert doch Vorsicht
nur immer ganz wenig , denn sonst gibt es einen Knall und der Ofen kann explodieren
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