Fichte
Die Fichte, auch Rotfichte genannt, ist ein schnellwüchsiger immergrüner Nadelbaum, der sich sowohl als Einzelpflanze wie auch zur Gruppenpflanzung eignet. Die Rotfichte verdankt ihren Namen dabei den rotbraunen Zweigen, die aber auch gelbbraun oder hellorange wachsen können. Die Nadeln sind dünn und enden spitz. Als junge Fichte sind die Nadeln grasgrün, später tiefgrün und glänzend. Die zerriebenen Nadeln duften nach Kerzenwachs und Äpfeln. Die Picea abies ist ein bis 50 m hoher heimischer Waldbaum. Er ist insbesondere in der Forstwirtschaft als Plantagenholzlieferant von Bedeutung, im Gartenbau sind eher die zahlreichen kleinwüchsige Sorten (P. a. Acrocona oder Procumbens) gebräuchlich.
• Fichtennadelhonig ist ein gutes, schleimlösendes Hustenmittel. Die Blüten werden dazu mit
Zucker angesetzt.
• Rezept Fichtennadelhonig: In ein Glas werden jeweils eine Schicht junge Fichtentriebe und eine
Schicht Zucker abwechselnd eingebracht,-bis es gefüllt ist. Dieses wird in ein sonniges Fenster
gestellt. Der Hustensaft ist fertig, wenn sich alles zersetzt hat. Dann durch ein Leinentuch filtern.
• Die ätherischen Öle aus frischen Fichtennadeln helfen bei Muskel-und Nervenschmerzen.
• Rezept Fichtentinktur: Eine Flasche wird halb mit Fichtentrieben gefüllt, danach hochprozentiger
Alkohol dazugegeben. Die Flasche wird luftdicht verschlossen. Am besten mittels Korken,-und
anschließend für ca. 2 Wochen auf ein sonniges Fensterbrett gestellt.