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Fichte

in Früchte und Rezepte von Bäumen und Sträuchern 19.02.2014 08:55
von Uschi | 51.102 Beiträge | 60389 Punkte

Fichte


Die Fichte, auch Rotfichte genannt, ist ein schnellwüchsiger immergrüner Nadelbaum, der sich sowohl als Einzelpflanze wie auch zur Gruppenpflanzung eignet. Die Rotfichte verdankt ihren Namen dabei den rotbraunen Zweigen, die aber auch gelbbraun oder hellorange wachsen können. Die Nadeln sind dünn und enden spitz. Als junge Fichte sind die Nadeln grasgrün, später tiefgrün und glänzend. Die zerriebenen Nadeln duften nach Kerzenwachs und Äpfeln. Die Picea abies ist ein bis 50 m hoher heimischer Waldbaum. Er ist insbesondere in der Forstwirtschaft als Plantagenholzlieferant von Bedeutung, im Gartenbau sind eher die zahlreichen kleinwüchsige Sorten (P. a. Acrocona oder Procumbens) gebräuchlich.

• Fichtennadelhonig ist ein gutes, schleimlösendes Hustenmittel. Die Blüten werden dazu mit
Zucker angesetzt.

• Rezept Fichtennadelhonig: In ein Glas werden jeweils eine Schicht junge Fichtentriebe und eine
Schicht Zucker abwechselnd eingebracht,-bis es gefüllt ist. Dieses wird in ein sonniges Fenster
gestellt. Der Hustensaft ist fertig, wenn sich alles zersetzt hat. Dann durch ein Leinentuch filtern.

• Die ätherischen Öle aus frischen Fichtennadeln helfen bei Muskel-und Nervenschmerzen.

• Rezept Fichtentinktur: Eine Flasche wird halb mit Fichtentrieben gefüllt, danach hochprozentiger
Alkohol dazugegeben. Die Flasche wird luftdicht verschlossen. Am besten mittels Korken,-und
anschließend für ca. 2 Wochen auf ein sonniges Fensterbrett gestellt.



zuletzt bearbeitet 19.02.2014 14:05 | nach oben springen

#2

RE: Fichte

in Früchte und Rezepte von Bäumen und Sträuchern 20.11.2023 13:10
von Uschi | 51.102 Beiträge | 60389 Punkte

Fichtenspitzen-Senf

Zutaten:

50 g zarte Fichtenspitzen
50 ml weißer Balsamicoessig
10 g Senfsamen, gemahlen
15 g Roggenmehl
15 g flüssiger Honig
1 gestrichener TL Meersalz

Zubereitung:

Fichtenspitzen mit etwas Essig sämig pürieren. Die übrigen Zutaten dazugeben und gut verrühren. In kleine Gläser füllen und fest verschließen. Alles 14 Tage ziehen lassen und dann erst genießen. Kühl und trocken gelagert, ist der Senf mehrere Monate haltbar.

Tipp: Nur den hellgrünen, weichen Teil ernten und auch nur pro Baum wenige Spitzen, damit er an den restlichen Spitzen weiterwachsen kann. Der Senf schmeckt gut zu Gegrilltem oder in Salatsoßen.
Aus: Celia Nentwig und Hella Henckel, "Wildpflanzen - Genuss pur!"


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