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der Ahorn > Bergahorn
in Unser Wald > Bäume 13.06.2026 12:38von Uschi •
| 50.725 Beiträge | 59409 Punkte
der Bergahorn
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Der Bergahorn ist eine sehr schöne und wertvolle Baumart,
die die Ausrufung zum Baum des Jahres 2009 in jeder Hinsicht
verdient hat. Als Höchstalter erreicht er 500 Jahre,
Stammdurchmesser von über einem Meter sind keine Seltenheit.
Dieser Tagungsband enthält in kompetenten Beiträgen einen
hervorragenden Überblick über die Besonderheiten, Vorzüge und Verwendungsmöglichkeiten der Baumart Bergahorn.
hier mehr dazu
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Bergahorn als Lebensraum für Tiere - LWF-Wissen
Die Früchte des Bergahorns dienen 20 Vogelarten zur Ernährung,
darunter Kleiber, Meisenarten, Kernbeißer, Fichtenkreuzschnabel,
Berg-, Buch- und Grünfinken. Vögel und Mäuse ritzen gelegentlich
die Rinde des Bergahorns an, um an den zuckerhaltigen Frühjahrssaft
zu gelangen. Bei überhöhten Wildbeständen ist der Bergahorn auf
Grund von Verbiss sehr stark gefährdet, auch Schäl-
und Fegeschäden sind in Rotwildgebieten häufig.
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Turcek (1967) gibt 30 Säugetierarten an, die beim Fraß an
Bergahorn beobachtet wurden. Als Blätter fressende Tiere
nennt er Reh, Rotwild, Mufflon, Gämse, aber auch Baumschläfer
und Kaninchen. Bei Fraß an Trieben kommt zu den genannten
Schalenwildarten der Elch dazu. Das Eichhörnchen frisst
auch Knospen und Samen des Bergahorns. Das nordamerikanische
Grauhörnchen leckt dagegen gerne den Saft des Bergahorns
und verursacht in England erhebliche Schäden in Bergahornkronen.
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Den zu den Edellaubhölzern zählenden Bergahorn (Acer pseudoplatanus L.) kennzeichnen Holzbild sowie Eigenschaften und Verwendung des Holzes. Der Bergahorn liefert ein sehr schönes und dekoratives Holz, das vor allem durch seine helle Farbe besticht. Auftretende Wuchsbesonderheiten wie der Riegelwuchs und Maserwuchs sind im Instrumentenbau und in der luxuriösen Möbelfertigung gern eingesetzte dekorative Elemente.
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Im Geigenbau werden die Böden, Hälse und Zargen aus diesem Holz angefertigt. Seine hervorragenden Klangeigenschaften basieren auf dem optimalen Schwingungsverhalten, dem meist geringen Gewicht und seiner großen Festigkeit. Die beiden letzteren Eigenschaften ermöglichen die Verarbeitung in sehr geringen Holzstärken.
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Der Bergahorn kommt in mehreren Spielarten vor. Neben dem glatten Holz, das häufig für den Bau von Möbeln verwendet wird, findet man sehr selten geflammte oder geriegelte Hölzer sowie den Muschel- und den Vogelaugenahorn.
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Der im Geigenbau meist verwendete geflammte Ahorn wächst in Höhenlagen über 1.000 Meter. Seine gewellte Faserstruktur kommt unter einem transparenten Lack hervorragend zur Geltung. Die Zargen werden aus circa 1,2 Millimeter dicken Holzstreifen in ihre Form gebogen, die Bodenwölbung wird aus dem massiven Holz herausgearbeitet, die Schnecke wird ausgesägt und geschnitzt.
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Medizinische Verwendung
Die heilenden Kräfte des Ahorns sind heute nur
noch Wenigen bekannt. Aber er steht auf der Liste
der wichtigsten Heilpflanzen,die ägyptische Priester
circa 1600 v. Chr. verfassten. Auf dieser Papyrusrol-
le wird außer dem Ahorn nur noch der Wacholder
als einziger Baum genannt.
Die nächste Aufzeichnung über die heilkundliche
Nutzung des Ahorns stammt von Hildegard v. Bingen
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aus dem 12. Jahrhundert (Abbildung 2). Sie schreibt
in ihrem Buch über die Natur (Physica, Liber III, de
arboribus): De Ahorn. Der Ahorn ist kalt und trocken.
Er versinnbildlicht etwas Aufgeschrecktes, quaeque
exterrita. Gegen tägliches Fieber hilft ein Bad in Was-
ser, in dem die Zweige des Baumes mit den Blättern
gekocht sind, wenn man nach dem Bad jeweils den
aus der Rinde ausgepressten Saft in Wein trinkt. Das
Auflegen von am Feuer erwärmtem Ahornholz auf
die erkrankten Stellen vertreibt die Gicht. (Das Werk
wurde zwischen 1151 und 1158 verfasst, ist aber
nicht erhalten, der Text ist aus zahlreichen Abschrif-
ten bekannt).
hier mehr dazu
hier kannst du noch mehr über den Ahorn erfahren
viele Rezepte vom Ahorn
Ahorn
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