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#1

Einsam und obdachlos

in Rehmann Horst und seine Gedichte 30.09.2025 10:36
von Rehmann | 3.772 Beiträge | 8698 Punkte

Einsam und obdachlos

Hunger, Sehnsucht, beide sind groß,
doch sein Gesicht bleibt ausdruckslos,
bei ihm ging alles daneben,
ihn kennzeichnete das Leben.

Keinen Euro in der Tasche,
bloß eine Alkoholflasche,
sie ist sein Trost, bei Tag, bei Nacht,
weil sie ihm etwas Wärme macht.

Alle Freunde sind verschwunden,
niemand fühlt sich ihm verbunden,
viele kennen seine Lage,
ihm helfen, kam nie in Frage.

Deshalb greift er zum Alkohol,
findet so seinen Ruhepol,
tausend Sterne die ihm winken,
lassen ihn in Schlaf versinken.

Doch es knurrt ständig sein Magen,
drum wünscht er, an vielen Tagen,
liegen bleiben, nichts mehr machen,
einfach – nicht mehr aufzuwachen.

© Horst Rehmann


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#2

RE: Einsam und obdachlos

in Rehmann Horst und seine Gedichte 30.09.2025 16:31
von BlattimWind | 5.585 Beiträge | 11842 Punkte

Eine schlimme Situation, in die jeder durch widrige Umstände, auch unverschuldet geraten kann.
Kleine Hilfe kann man nur im Einzelfall durch eigene Entscheidung bieten.


Die Fähigkeit, im Frieden mit anderen Menschen und mit der Welt zu leben, hängt sehr weitgehend von der Fähigkeit ab, im Frieden mit sich selbst zu leben. [Thich Nhat Hanh]
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