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#1

High Noon in Rom

in aus aller Welt 04.10.2015 09:56
von Uschi | 23.286 Beiträge

High Noon in Rom

Heute beginnt die mit Spannung erwartete Familiensynode: Franziskus steht am Scheidepunkt. Konservative Bischöfe und zukunftsorientierte Öffner stehen einander schroff gegenüber. Wird die Synode zu einem Fehlschlag, wäre das für den Papst die große, innerkirchliche Niederlage

Die zwei Lager Zwei Lager stehen sich in der römischen Bischofs-Arena gegenüber, wie das bei den Katholiken seit Jahrhunderten üblich ist. Beide ausgestattet mit kantigen, kardinalen Sprechern – hüben wie drüben. Robert Sarah und Gerhard Ludwig Müller, ein aus Guinea und ein aus Mainz-Finthen stammender Kurienkardinal, führen die Konservativen. Ihre Gefolgsleute wollen nichts an der Familienlehre ändern, die vom polnischen Papst Johannes Paul II. 1981 mit dem Apostolischen Schreiben »Familiaris Consortio« formuliert wurde und die vom Kirchenvolk wegen ihrer realitätsfernen Teile abgelehnt wird. Stichworte: Unauflöslichkeit der Ehe, Pillenverbot, Ausschluss der Wiederverheirateten von Beichte und Kommunion. – Die Partei der Erneuerer, der Öffner hat mehrere Front-Kardinäle: den Dominikaner Christoph Schönborn aus Wien, Kardinal Walter Kasper, einen schwäbischen Römer, Reinhard Marx aus München. Sie argumentieren für Reformen im Sinne von Papst Franziskus. Also für einen »Paradigmenwechsel« im Blick auf die wiederverheirateten Geschiedenen, wie ihn auch Bischof Franz-Josef Bode, der Chef des Familien-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, fordert.

Dieser Text stammt von der Webseite http://www.publik-forum.de/Religion-Kirchen/high-noon-in-rom des Internetauftritts von Publik-Forum

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#2

RE: High Noon in Rom

in aus aller Welt 05.10.2015 00:57
von Atisha | 3.119 Beiträge

Na mal sehen, was der Papst machen wird. Wenn sich die Kirche nicht reformiert, dann schäfft sie sich selber ab. Jedenfalls im westlichen Teil der Erde. Die Kirche vertritt alte Lebensregeln, die heute gar keine Gültigkeit mehr haben.

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#3

RE: High Noon in Rom

in aus aller Welt 05.10.2015 02:48
von Waldveilchen | 1.713 Beiträge

Die 10 Gebote haben heute auch noch immer ihre Gültigkeit.

1. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
2. Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren.
3. Du sollst den Tag des Herrn heiligen.
4. Du sollst Vater und Mutter ehren.
5. Du sollst nicht töten.
6. Du sollst nicht ehebrechen.
7. Du sollst nicht stehlen.
8. Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.
9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau.
10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut.

Bevor der Papst und die Kardinäle was ändern, der heutigen Zeit anpassen z.B. bei der Verhütung, oder Frauen auch Priesterinnen werden lassen, .... da geht eher die röm./kath. Kirche unter. Wenn es so weiter geht wie bisher, wird sie sich eh selber auflösen. Weil die alten Menschen sterben und die Jungen machen nicht mehr mit.


zuletzt bearbeitet 05.10.2015 02:52 | nach oben springen

#4

RE: High Noon in Rom

in aus aller Welt 05.10.2015 09:19
von Uschi | 23.286 Beiträge

ja ja die 10 Gebote die kennen wohl alle
doch ich habe gerade bemerkt das selbst zwischen Evangelisch und Katholisch
schon wieder Worte unterschiedlich sind
und das kann schon wieder anderst ausgelegt werden

hier vom Evangelischen
Das achte Gebot
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

Das neunte Gebot
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.

Das zehnte Gebot
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.

Aber bei dieser Synode geht es ja um die Familie und die Ehe
und speziell um die Leute die geschieden sind und sich wiederverheiratet haben


zuletzt bearbeitet 05.10.2015 09:20 | nach oben springen

#5

Bischofssynode verabschiedet Abschlussbericht zu Ehe

in aus aller Welt 25.10.2015 08:07
von Uschi | 23.286 Beiträge

Bischofssynode verabschiedet Abschlussbericht zu Ehe
Einigung zu Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen

Die Bischofssynode zum Thema Ehe und Familie hat den mit Spannung erwarteten Abschlussbericht verabschiedet und dem Papst übergeben. Alle Punkte wurden von den 270 Bischöfen mit der erforderlichen Zweidrittel-Mehrheit gebilligt, auch in der umstrittenen Frage zum Umgang mit zivil wiederverheirateten Geschiedenen wurde ein Kompromiss gefunden. Der Text spricht sich dafür aus, die Situation der Paare von "Fall zu Fall" zu beurteilen und ruft zu ihrer stärkeren Integrierung in der Kirche auf. Gleichzeitig aber verzichtet er darauf, sie ausdrücklich zur Kommunion zuzulassen.

Zitat

Seit dem 4. Oktober hatte der Papst im Vatikan mit den Bischöfen aus aller Welt über das katholische Familienbild beraten. Geprägt war die Synode von scharfen Spannungen zwischen konservativen Bischöfen und dem Reformlager. Die Synode hat allerdings nur beratende Funktion. Die Entscheidung, was von den Vorschlägen umgesetzt wird, liegt bei Papst Franziskus.

Quelle Yahoo Nachrichten

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