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#1

Bundesinstitut warnt vor „Wundermittel“ MMS

in Deutschland 01.03.2015 07:17
von Uschi | 29.404 Beiträge | 3615 Punkte

Bundesinstitut warnt vor „Wundermittel“ MMS

Das Bundesinstitut für Arzneimittel warnt vor der Einnahme von MMS. Die Substanz wird im Internet als Mittel gegen schwere Krankheiten angepriesen, steht aber selbst im Verdacht, Gesundheitsschäden zu verursachen.

Zitat
BonnDas Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat vor dem umstrittenen Mittel „Miracle Mineral Supplement“ (MMS) gewarnt, das angeblich gegen mehrere Krankheiten helfen soll. Bei zwei überprüften Produkten – MMS und MMS2 – bestehe der „begründete Verdacht“, dass sie „bei bestimmungsgemäßem Gebrauch schädliche Wirkungen haben, die über ein vertretbares Maß hinausgehen“. Das teilte das Bundesinstitut am Donnerstag in Bonn mit.

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#2

RE: Bundesinstitut warnt vor „Wundermittel“ MMS

in Deutschland 07.03.2015 15:00
von Gert | 991 Beiträge | 991 Punkte

Es begeistert mich immer wieder, das Menschen auf alle möglichen "Wundermittel" reinfallen. Wie dumm muss man denn eigentlich sein, dass man so etwas ernst und dann vielleicht auch noch zu sich nimmt?
Gert


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#3

RE: Bundesinstitut warnt vor „Wundermittel“ MMS

in Deutschland 07.03.2015 16:16
von Wandergesell | 61 Beiträge | 61 Punkte

Gerd,es ist nicht Dummheit sondern Hoffnung auf Hilfe -Heilung und oder der Glaube das da noch ein Weg ist.
Hast du schon mal erlebt wie es ist wenn Schmerzen dich fast in den Wahnsinn treibt.Ärzte können oder wollen nicht helfen.Die Gesellschaft versagt kläglich,denn ihr interessiert nicht der Einzelne. Also Weg frei für Wundermittel.
Ich wünsche noch ein schönes WE.


KHK
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#4

RE: Bundesinstitut warnt vor „Wundermittel“ MMS

in Deutschland 07.03.2015 16:42
von Uschi | 29.404 Beiträge | 3615 Punkte

@Wandergesell
da muss ich dir zustimmen
wenn man solche Schmerzen hat das man nicht mehr aus und ein weis
dann probiert man vieles

@Gert ich nehme an das du noch nie solche Schmerzen ertragen müsstest
darum kannst du auch nicht verstehen das man sein leztes Hemd herschenken würde für eine wenig Linderung
das hat mit Dummheit nichts zu tun


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#5

RE: Bundesinstitut warnt vor „Wundermittel“ MMS

in Deutschland 07.03.2015 19:03
von Gert | 991 Beiträge | 991 Punkte

Gut, Wandergesell, ich kann das verstehen. Leider sind diese Mittel meist nur eine Hoffnung, die zuschanden werden lässt. Es macht mich echt böse, wie Leute mit der Not anderer Geld verdienen. Leider kenne ich auch Ärzte, die es nicht über sich bringen, einem Schmerzpatienten adäquat zu helfen.
Wundermittel werden aber dadurch nicht besser. Ich denke an einen Patienten, den meine Frau betreut hat. Er lag im Koma und seine Frau hat auf einen gewissen Dr. Rad geschworen. Der vertrieb damals auch alle möglichen Mittelchen und hatte sogar gesagt, wann der Mann aus dem Koma aufwachen würde. Auch das war nur Augenwischerei eines Scharlatans. Aber nun ja, gelobt sei, was Geld bringt.

Gert


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#6

RE: Bundesinstitut warnt vor „Wundermittel“ MMS

in Deutschland 07.03.2015 19:25
von Uschi | 29.404 Beiträge | 3615 Punkte

Das Problem bei der ganzen Sache ist
man ist krank
hat Schmerzen ohne Ende
nach vielen vielen Wochen wo man immer und immer wieder
ein neues Rezept bekommt um auszuprobieren ob das nun besser hlft als das andere
hat man das Vertrauen auch schon in die Ärzteschaft verloren.

Nebenbei hast du noch viele Bekannte und Freunde und solche dir dir helfen wollen
und alle meinen sie haben das richtige gegen deine Schmerzen entdekt
dann gehst du vielleicht noch zu einen Heilpraktiker oder zu einem Pendler oder was es auch immer gibt.

Und wenn es der Geldbeutel dann noch zulässt dann kaufst du dir die Medizin die der wahre Wunder verspricht
denn du hast inzwischen den Überbick verloren
und bist auch nicht mehr in der Lage es mit einigem Abstand zu besehen
weil die Schmerzen deine ganze Kraft kosten



zuletzt bearbeitet 07.03.2015 19:25 | nach oben springen

#7

RE: Bundesinstitut warnt vor „Wundermittel“ MMS

in Deutschland 22.11.2015 12:48
von Wandergesell | 61 Beiträge | 61 Punkte

Hier mal ein eigenes Erlebnis mit Schmerzen.Nach einen Gichtanfall erhielt ich vom Arzt Medikamente dagegen. Somit hatte ich Medikamente gegen Bluthochdruck,Harnsäure,Cholesterin und Kreatinen.Nach einiger Zeit der Einnahme dieser Medikamenten bemerkte ich das meine Beine dicker wurden.Ich habe eigenwillig alle außer die Blutdrucktabletten abgesetzt. Ergebnis die Schwellungen gingen zurück.Also stimmte doch was nicht mit der Medikamenten Zusammenstellung.Vor solchen "Wundermittel" wird nicht gewarnt.


KHK
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#8

RE: Bundesinstitut warnt vor „Wundermittel“ MMS

in Deutschland 22.11.2015 14:43
von Gert | 991 Beiträge | 991 Punkte

Hm, Wandergesell, da liegt vor uns eines der Probleme unserer Mediziner. (Nicht bei allen ist das so, aber bei etlichen.)
Man verschreibt gegen Problem a. Dann ist da noch Problem b. Ach ja, dagegen hilft etwas anderes gut.
Nun kommt ein akutes Problem c. Ja, da weiß man, was hilft und verschreibt es.
Plötzlich sind da drei oder vier Medikamente. Jedes, für sich genommen, hilft an dem Punkt, für den es gedacht ist. Aber zusammen lösen sie neue Probleme aus. Viele Mediziner denken nur ungenügend darüber nach, was eine Kombination unterschiedlicher, für sich ordentlich wirkender, Medikamente anrichten kann.
Gert


Furcht ist nicht in der Liebe


zuletzt bearbeitet 22.11.2015 14:44 | nach oben springen

#9

RE: Bundesinstitut warnt vor „Wundermittel“ MMS

in Deutschland 22.11.2015 22:07
von BlattimWind | 2.494 Beiträge | 2533 Punkte

Ja, Gert, da hast Du wohl recht. Das ist die Praxis.
Aber leider kommt bei den ganzen 'Problem'-Behandlungen der Patient selber zu kurz. Denn die eigentlichen Krankheitsursachen und deren Beseitigung liegen nicht im Selbstverständnis der Schulmedizin.
Therapiert werden alleine die Krankheitssymptome – mit vielen, unterschiedlichen Medikamenten, einschließlich deren Neben- und Wechselwirkungen.
Es sei dahin gestellt, ob die Ärzte diese nicht kennen (was bei der Vielzahl von Medikamenten und Wirkstoffen nachvollziehbar ist) oder gar nicht beachten (weil den einen nicht interessiert, was der andere behandelt und verordnet).

Es steht wohl außer Zweifel, dass die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, vor allem über einen längeren Zeitraum, nicht ohne Nebenwirkungen verläuft.
Auch die Zulassung für ein Medikament garantiert noch längst nicht dessen Unbedenklichkeit – ein Beispiel ist das diesjährige Risikobewertungsverfahren des BfArM (Bundesinstitut für Arzeneimittel und Medizinprodukte) einschl. der veröffentlichten Liste über das Ruhen von Arzeneimittelzulassungen (es betrifft Generika).

Dass Ärzte bei der Verordnung von Medikamenten nur auf das Wohl des Patienten bedacht sind, glaube ich schon lange nicht mehr.


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