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#51

Grexit, Graccident oder Grimbo

in aus aller Welt 14.05.2015 19:39
von Uschi | 23.911 Beiträge

Die Staatspleite rückt näher. Die Griechen ziehen ihr Geld von den Banken ab. Warum es am Ende doch noch zu einer Katastrophe für den Euro kommen könnte - mit teuren Folgen für die Geber-Länder.

Zitat

Grexit, Graccident oder doch der Grimbo? Die Begriffe werden immer kreativer, aber das löst nicht das Problem: Der griechische Staat ist pleite - und das schon seit mindestens fünf Jahren. Der Schuldenstand beträgt inzwischen erschreckende 177 Prozent der Wirtschaftsleistung (BIP). Doch die EU lässt das Land aus Angst vor den Konsequenzen nicht in die Staatspleite rutschen. Man wurschtelt sich mit Rettungsschirmen und Notfall-Liquiditätshilfen für die Banken (ELA) weiter durch. Der Chefvolkswirt der Citigroup , Wilhelm Buiter, nennt ein mögliches Szenario daher den Grimbo - zusammengesetzt aus Greece und Limbo, auf Deutsch Limbus.

hier mehr dazu

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#52

RE: Grexit, Graccident oder Grimbo

in aus aller Welt 14.05.2015 20:39
von Lyn | 1.255 Beiträge

Uschi,

Um ehrlich zu sein ich mochte den € noch nie und werde ihn auch nicht mögen, weil viel Zeit bleibt eh nicht mehr. Ich vermute mal im Herbst werden sich die Dinge ändern und ja es könnte zum Domino Effekt kommen auch bei uns. So sicher ist in der heutigen Zeit nichts`mehr,..

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#53

RE: Grexit, Graccident oder Grimbo

in aus aller Welt 14.05.2015 20:44
von Uschi | 23.911 Beiträge

Europa wäre ja schön
aber hier geht es nur ums Geld und wer am meisten bekommt
und weniger um die Ideologie des gemeinsamen Europas

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#54

Griechenland schürt mit Weltkriegs-Video anti-deutsche Stimmung

in aus aller Welt 16.05.2015 13:36
von Boardbote | 2.944 Beiträge

Griechenland schürt mit Weltkriegs-Video anti-deutsche Stimmung


Zitat

Deutsche Touristen brauchen in der Athener U-Bahn derzeit nicht nur zur Rush Hour starke Nerven. Denn die griechische Regierung macht im Untergrund Stimmung gegen Deutschland. Statt Wettervorhersagen zeigen die Bildschirme Szenen aus dem zweiten Weltkrieg.

Es wird zudem eine Reihe von Forderungen aufgelistet, darunter Reparationen für Verluste, die Rückzahlung von Schulden und Entschädigung für Opfer sowie die Rückgabe archäologischer Schätze. „Wir fordern Deutschlands Schulden ein“, heißt es schließlich. Berlin hält die Frage der Entschädigungen jedoch für längst erledigt...

hier mit Video

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#55

Top-Ökonom rechnet vor: Griechenlands Schulden sind deutlich höher als angenommen

in aus aller Welt 20.05.2015 07:12
von Boardbote | 2.944 Beiträge

Top-Ökonom rechnet vor: Griechenlands Schulden sind deutlich höher als angenommen

22.54 Uhr: Offiziell beträgt der griechische Schuldenberg stolze 317 Milliarden Euro. Geht es nach einem griechischen Top-Ökonom George Vamvoukas liegt der Betrag aber deutlich höher, als es die Regierung um Alexis Tsipras der Öffentlichkeit mitteilt. In der "Bild"-Zeitung hat er nun eine wahre Horror-Rechnung aufgestellt.

Zu der offiziellen Staatsverschuldung von eben jenen 317 Milliarden Euro kämen unter anderem etwa noch Kosten für Staatsanleihen (65 Milliarden Euro), Rechnungen bei der freien Wirtschaft (5 Milliarden) oder Darlehen und Schulden des öffentlichen Sektors (78 Milliarden Euro), wie die "Bild"-Zeitung schreibt.

Alles in allem kommt Vamvoukas auf eine Summe von 605 Milliarden Euro.
Merkel fordert Griechenland-Lösung bis Ende Maihier mehr dazu

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#56

Griechenland will IWF-Schulden im Juni nicht zurückzahlen

in aus aller Welt 24.05.2015 14:37
von Uschi | 23.911 Beiträge

Griechenland will IWF-Schulden im Juni nicht zurückzahlen

Zitat
Griechenland muss sich seinen Gläubigern stellen und endlich Reformen umsetzen. In seiner Heimat steht der linke Regierungschef Tsipras deswegen vor einer internen Kraftprobe. (15.21) Dabei warf Tspiras "einigen Vertretern der Gläubiger" vor, von den Liquiditätsproblemen Griechenlands zu profitieren und seine Regierung werde keine "irrationalen Forderungen" erfüllen (18.42 Uhr).hier mehr dazu


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#57

RE: Griechenland will IWF-Schulden im Juni nicht zurückzahlen

in aus aller Welt 08.06.2015 18:45
von Silvan | 1.187 Beiträge

Mal eine Überlegung und eine Frage:

Für die paar Jahre, in denen Griechenland von Deutschland besetzt war, möchte Griechenland nun also 27 Milliarden Euro - oder gerne auch mehr.

Warum fordert Griechenland denn keine Entschädigung von der Türkei?

Das Osmanische Reich hat Griechenland nicht ein paar Jahre, sondern einige Jahrhunderte besetzt.

Da kämen doch ganz andere Summen zusammen!


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#58

RE: Griechenland will IWF-Schulden im Juni nicht zurückzahlen

in aus aller Welt 08.06.2015 18:50
von Uschi | 23.911 Beiträge

wahrscheinlich weil sie da nichts bekommen
und gleich mit den Säbeln rasseln

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#59

Wir haben rote Linien überschritten"

in aus aller Welt 08.06.2015 20:02
von Uschi | 23.911 Beiträge

Von Harald Schumann und Elisa Simantke

Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis fordert Berlin auf, die Blockade zu durchbrechen. Im Interview mit dem Tagesspiegel kritisiert er die Gläubiger für ihre harte Haltung und stellt Bedingungen für eine Einigung

Herr Varoufakis, Ihre Verhandlungen mit Griechenlands Gläubigern sind offenbar gescheitert. Die Kreditgeber und insbesondere die Bundesregierung wollen keine weiteren Zugeständnisse machen, und das Gleiche hat Premierminister Alexis Tsipras für die griechische Seite erklärt. Was haben Sie eigentlich noch mit Ihrem Kollegen Wolfgang Schäuble zu besprechen?
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Zitat
Die Frage enthält ein Missverständnis: Wir verhandeln gar nicht mit der deutschen Regierung, das ist ja das Frustrierende an diesem Arrangement. Wir können immer nur mit der Troika, also den Vertretern des Internationalen Währungsfonds, der Europäischen Zentralbank und der EU-Kommission verhandeln. Und da ist es eben nicht wahr, dass beide Seite nachgegeben hätten. Tatsächlich haben die Institutionen keinerlei Zugeständnisse gemacht. Als wir im Februar das erste Mal zusammenkamen, haben sie fast genau die gleichen Forderungen erhoben wie in dem jüngsten Angebot. Wir hatten monatelange Verhandlungen in dieser sogenannten Brüsseler Gruppe, und da gab es durchaus eine Annäherung der Positionen.

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#60

RE: Wir haben rote Linien überschritten"

in aus aller Welt 09.06.2015 03:47
von Atisha | 3.119 Beiträge

Hi Silvan, genau so müsste es laufen. Wir Sachsen sind ein Freistaat, also jetzt mal meine Forderungen, im Siebenjährigen Krieg waren wir besetzt durch die Preußen, also liebe Bundesregierung ich bitte um 2 Millionen Euro Entschädigung für jeden Bürger Sachsens deswegen. Im Dreißigjährigen Krieg, da waren die Schweden hier und heben geplündert und gemordet, also bitte auch von Schweden 2 Millionen Euro Entschädigung pro Einwohner Sachsens heute. Und irgendwann mal ganz früher da gab es so einen Frankenkönig der hatte Sachsen erobert und die Sachsen zur Christianisierung und in sein Reich gezwungen, also bitte von den Franzosen auch noch mal 2 Millionen pro Einwohner ...

So das wärs erstmal, denn mit 6 Millionen Euro in meiner Tasche komme ich schon bissel hin.

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#61

RE: Grexit, Graccident oder Grimbo

in aus aller Welt 12.06.2015 10:24
von Uschi | 23.911 Beiträge

Insider: Seit dem letzten Treffen mit Tsipras redet auch die Kanzlerin von Grexit

Treffen mit Tsipras hat Merkel frustriert

08.35 Uhr: Selbst bei Kanzlerin Angela Merkel (CDU) scheint nun die Zuversicht hinsichtlich einer Rettung Griechenlands zu schwinden. Ihr jüngstes Gespräch mit Griechen-Premier Alexis Tsipras und Frankreichs Staatschef Francois Hollande soll Merkel zu einer noch negativeren Einschätzung der Lage bewegt haben. Das erfuhr die "Bild" aus informierten Kreisen. Die griechische Seite bewegt sich zu wenig, die Reformzusagen kommen nicht oder nur langsam und auf Drängen, Fristen zur Rückzahlung von Krediten werden gerissen. Merkel habe in vertrauter Runde in Berlin darüber gesprochen, dass die Pleite nun nicht mehr aufzuhalten sei.hier mehr

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#62

Kanzlerin Merkel mahnt zu Griechenland-Einigung

in aus aller Welt 18.06.2015 15:21
von Boardbote | 2.944 Beiträge

Kanzlerin Merkel mahnt zu Griechenland-Einigung
Alle wollen Griechenland im Euro halten. Die Kanzlerin spricht wieder vom Willen und vom Weg - wo der hinführt, bleibt noch unklar. Union und SPD sorgen sich inzwischen um den Rückhalt der Deutschen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Griechenland zur Lösung der Schuldenkrise noch einmal ausdrücklich die Hand gereicht.

Die CDU-Vorsitzende machte aber in einer Regierungserklärung am Donnerstag im Bundestag indirekt auch deutlich, dass Europa einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone verkraften würde. Sie sagte, die Eurozone sei durch das Prinzip Leistung und Gegenleistung inzwischen gestärkt. Heute werde Europa besser mit der Lage fertig, als es zu Beginn der Griechenland-Krise 2010 der Fall gewesen wäre.hier mehr dazu

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#63

RE: Grexit, Graccident oder Grimbo

in aus aller Welt 21.06.2015 07:59
von Boardbote | 2.944 Beiträge

Athen muss Gehälter und Renten für Juni kürzen

Sonntag, 07.21 Uhr: Griechische Rentner und Staatsbedienstete müssen sich darauf einstellen, dass ihre Bezüge für Juni nicht mehr voll ausgezahlt werden. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (F.A.S.) unter Bezug auf interne Berechnungen der Geldgeber. Demnach fehlen Athen am Monatsende 2 bis 3,6 Milliarden Euro – die Steuereinnahmen sind dramatisch gesunken.

Folglich kann die Regierung dann nicht nur die fällige Rate von 1,6 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds nicht begleichen. Sie muss auch Renten und Gehälter kürzen. Die Aufwendungen dafür liegen Ende Juni bei 2,2 Milliarden Euro. Auch eine Einigung Athens mit den Geldgebern in der kommenden Woche auf Reformen würde an den Kürzungen nichts ändern. Da die Reformen erst noch im griechischen Parlament beschlossen werden und fünf nationale Parlamente einer Auszahlung der letzten Programm-Mittel von 3,7 Milliarden Euro zustimmen müssen, wird Athen frühestens Mitte Juli wieder liquide sein.
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#64

So viel Geld floss nach Griechenland

in aus aller Welt 22.06.2015 17:29
von Boardbote | 2.944 Beiträge

So viel Geld floss nach Griechenland
Von David Rose, tagesschau.de

Zitat

Griechenland war das erste hoch verschuldete Land, für das die europäischen Partner ein Rettungspaket schnürten. Später folgten ein zweites Rettungspaket und ein Schuldenschnitt. Die in den vergangenen Jahren überwiesenen Notkredite und Hilfen summieren sich bereits jetzt auf rund 227 Milliarden Euro.

Bevor im Dezember 2014 die Entscheidung über vorgezogene Neuwahlen in Griechenland fiel, stellten die Finanzminister der Euro-Staaten dem Land weitere Kreditlinien von 10,9 Milliarden Euro in Aussicht, die für die Zeit nach Auslaufen des zweiten Rettungspakets gedacht waren - dabei ging es nicht um zusätzliche Gelder, sondern um die Verwendung von bisher nicht benutzten Mitteln, die ursprünglich für mögliche Kapitalhilfen für Banken vorgesehen waren.

Sowohl die Auszahlung der letzten Tranche des noch laufenden zweiten Rettungspakets als auch mögliche neue Hilfen wurden aber aufgrund der Neuwahlen auf Eis gelegt. Die im Februar 2015 erzielte Einigung zwischen der Eurogruppe und der neuen griechischen Regierung, das zweite Rettungsprogramm um wenige Monate bis zum 30. Juni zu verlängern, eröffnete die Möglichkeit, das zweite Hilfspaket abzuschließen und damit die zugesagten Hilfen vollständig zu überweisen, sobald Griechenland die geforderten Reformen angeht.

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#65

Genug ist genug!

in aus aller Welt 27.06.2015 19:58
von Uschi | 23.911 Beiträge

Genug ist genug!


Zitat
Die Gläubiger haben sich lange geduldig gezeigt, doch mit der neuesten Provokation aus Griechenland, war das Spiel aus. Die Eurofinanzminister haben entschieden, die Hilfen zu stoppen. Die einzig richtige Entscheidung.

Genug ist genug. Die Euro-Gruppe spielt das Spiel der Griechen nicht mehr mit. Der Satz von Wolfgang Schäuble ist deutlich: „Das Hilfsprogramm endet am Dienstag.“ Und der deutsche Finanzminister stellt sogleich klar: Athen habe die Verhandlungen beendet – durch die Ankündigung eines Referendums.

Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem wählte nach dem Ende des Treffens der Finanzminister klare Worte: "Wir sind entschlossen, die Stärke und die Glaubwürdigkeit der Eurozone zu wahren." "Es ist zwar sehr bedauerlich. Aber das Programm wird dennoch am Dienstagabend auslaufen", sagte Dijsselbloem weiter. "Das ist die letzte Phase gewesen, wo noch eine Einigung möglich gewesen wäre."

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#66

Tsipras spricht von einer "Kriegserklärung"

in aus aller Welt 28.06.2015 08:48
von Uschi | 23.911 Beiträge

Das Tischtuch ist zerschnitten: Nach der Ankündigung des griechischen Premierministers Tsipras, sein Volk über die Sparpläne abstimmen zu lassen, drehen die Gläubiger den Geldhahn zu. Das Parlament in Athen zeigt sich davon unbeeindruckt.
Tsipras spricht von einer "Kriegserklärung"

08.15 Uhr: Bei seiner Rede im griechischen Parlament vor der Abstimmung über das Referendum schickte Regierungschef Alexis Tsipras noch einige gesalzene Worte an die EU. "Wir sind ein Land, das den Frieden liebt", holte Tsipras aus. "Aber wenn man uns den Krieg erklärt, wissen wir, wie man sich verteidigt - und wie man den Kampf gewinnt." Die Demokratie stamme aus Griechenland. Da brauche es keine Erlaubnis aus Westeuropa, um sein Volk zu befragen. Tsipras sieht sich einem Propagandafeldzug ausgesetzt.
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#67

RE: Tsipras spricht von einer "Kriegserklärung"

in aus aller Welt 28.06.2015 08:53
von Gert | 872 Beiträge

Es ist an der Zeit, die Griechen aus dem Euro zu werfen. So viel Blödheit auf einem Haufen ist nur noch zum Kotzen. "wissen, wie man Kriege gewinnt" Um Himmels willen, was will der Mann? Wo nimmt er die dreihundert Spartaner her, die ihm den Rücken decken?
Wir sind in Europa besser dran, ohne diese Nasen.
Gert


Furcht ist nicht in der Liebe
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#68

RE: Tsipras spricht von einer "Kriegserklärung"

in aus aller Welt 28.06.2015 09:19
von Bergfee | 3.464 Beiträge

Ich glaube, dass die Geduld der Finanzminister und die Geduld des Volkes nun wirklich an die Grenzen geraten ist, denn wir wurden von Anfang an von den Griechen nur belogen. Wenn das so weiter geht, kann das Volk wirklich nichts mehr glauben was erzählt wird. Bei uns werden immer wieder neue Dinge erfunden um mehr Steuern zu kassieren, doch es kann nicht sein, dass wir damit nur andere Länder finanzieren und obendrein bei uns hier noch die Flüchtlinge unterstützen.

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#69

RE: Tsipras spricht von einer "Kriegserklärung"

in aus aller Welt 28.06.2015 09:35
von Uschi | 23.911 Beiträge

ich Frage mich nur
wenn Tsipras nicht will und alles ablehnt
was hat er wirklich vor ? Er will scheinbar Europa beherschen

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#70

RE: Tsipras spricht von einer "Kriegserklärung"

in aus aller Welt 28.06.2015 12:13
von Atisha | 3.119 Beiträge

Was Tsipras wirklich will und denkt, das erfahren wir nie, das erfahren wir nicht aus unseren Medien. Griechenland mag sein wie es will, aber eines ist klar von all unseren Mainstreammedien werden wir von vorne bis hinten angelogen und manipuliert. Ich glaube denen nichts mehr und lasse mich gegen Griechenland auch nicht aufhetzen. Auch nicht gegen Rußland usw. Erst wenn wir eine bürgergeführte demokratische Willensbildung und eine vollkommen andere Regierung haben in Europa, erst wenn der Umgang mit dem Geld ein völlig anderer ist, erst wenn es keine durch die USA gesteuerte CIA-Politik mehr gibt, erst wenn wir einen anderen Rechtsumgang pflegen, erst wenn wir keine Rundfunk- und Fernsehgebühren mehr haben ... erst dann fange ich wieder an an die Presse zu glauben und an die Politik.

Ich habe zu nix mehr Lust, denn die Menschen werden in diesem System unmenschlich gemacht. Und politisch kann man eigentlich nix wählen gehen, man macht sich damit nur zum Handlanger der egozentrierten Eliten. Noch vor kurzem dachte ich, man müsse als Bürger wenigstens wählen gehen, oder ich dachte ärztliche Hilfe und psychologische Hilfe wären ok, oder ich dachte dies und jenes. Aber letztlich dient alles nur dem Erhalt dieses Systems, welches dem Menschen nichts bringt. Das Leben ist ein Tal des Leidens, aber den Menschen auf der Erde muss es nicht noch übler ergehen, nur weil es Menschen gibt die nur ihren Vorteil und ihr Geld aus dem System ziehen wollen. Ich stimme Lyn nicht zu, es gab nie einen Sozialismus oder Kommunismus, im Osten hatten wir nur einen Staatskapitalismus. Reichtum und Elend muss nicht sein. Also weg mit allem wie es jetzt ist. Es lebe die Revolution, es lebe die griechische Mendalität. Von mir aus kann alles untergehen, ich werde eh blos von allem unterdrückt und gegängelt.


zuletzt bearbeitet 28.06.2015 12:15 | nach oben springen

#71

EZB stützt Griechenland weiter mit Notkrediten

in aus aller Welt 28.06.2015 17:21
von Boardbote | 2.944 Beiträge

Zitat
Das Tischtuch ist zerschnitten: Nach der Ankündigung des griechischen Premierministers Tsipras, sein Volk über die Sparpläne abstimmen zu lassen, drehen die Gläubiger den Geldhahn zu. Das Parlament in Athen zeigt sich davon unbeeindruckt. Alle Informationen im Ticker.

Eurogruppe verlängert Hilfsprogramm für Athen nicht
Schäuble: "Griechen haben Verhandlungen beendet"
Griechisches Parlament nickt Referendum ab
Pleite in den kommenden Tagen steht bevor

Das Wichtigste in Kürze: Am Tag nach dem großen Knall kümmern sich EU und Griechenland um die Folgen des Verhandlungs-Stopps. Während der Rat der Europäischen Zentralbank darüber spricht, die Notkredite für griechische Banken zu stoppen, erwägen die Griechen nun, den Kapitalverkehr im Land zu begrenzen. Währenddessen stellte sich heraus, dass Tsipras Merkel und Hollande das geplante Referendum bei einem persönlichen Gespräch verschwieg. Erst kurz bevor er die Bombe platzen ließ, weihte er sie ein - genauso wie seine eigenen Unterhändler.




die lügen uns alle an die EZB will weiterhin mit Notkrediten unterstützen hier mehr dazu

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#72

„Eindeutig illegal“

in aus aller Welt 30.06.2015 14:16
von Uschi | 23.911 Beiträge

„Eindeutig illegal“: Mit diesem Trick will Tsipras das Referendum gewinnen

Zitat


Griechenlands Premier Tsipras möchte, dass seine Landsleute beim Referendum am Sonntag mit Nein stimmen. Dafür hat nicht nur der Stimmzettel ein unkonventionelles Design, Tsipras ändert sogar noch schnell Gesetze.

Wenn die Griechen am Sonntag über ihre Zukunft mit oder ohne Europa abstimmen, steht auch Alexis Tsipras' Karriere auf dem Spiel. Er hat seine politische Zukunft eng mit dem Wahlausgang verknüpft.

Auch deshalb will Tsipras' Regierung die Griechen in ihrer Wahl beeinflussen – mit nicht immer ganz lauteren Mitteln. Zunächst wurde ein Entwurf des Stimmzettels bekannt, auf dem das „Nein“ prominent über dem „Ja“ prangt.
Tsipras will nicht mit den Rechtsextremen gesehen werden

Doch offenbar gehen Tsipras und seine Getreuen noch weiter. Wie der Rechtsprofessor Nikos Alivizatos in einer Analyse schreibt, gibt es eine neue Verordnung, die verändert, wie Referenden abgehalten werden.

hier mehr dazu

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#73

Bei "Ja" zu Sparplan: Varoufakis kündigt Rücktritt an

in aus aller Welt 02.07.2015 16:51
von Uschi | 23.911 Beiträge

Das Wichtigste in Kürze: Die Stimmung in Griechenland spitzt sich zu: Mittlerweile spricht zumindest Finanzminister Varoufakis offen von Rücktritt, wenn das Volk am Sonntag beim Referendum für den Sparplan der Gläubiger stimmt. Auch an den Bankautomaten wird es kritisch: Die 20-Euro-Scheine sind ausgegangen. Es ist unklar, ob das Bargeld überhaupt bis zur Volksbefragung ausreicht.
Die "Nein"-Front bröckelt - Referendum spaltet Griechenland

16.29 Uhr: In einer jüngsten Umfrage zeigte sich für Sonntag eine knappe Mehrheit für "Ja" und damit für eine Zustimmung zu den unlängst von den internationalen Gläubigern des Landes vorgeschlagenen Reformmaßnahmen. 47,1 seien für, 43,2 Prozent dagegen, ergab die Befragung unter 1000 Menschen aller Altersgruppen in verschiedenen Teilen des Landes, die die konservative Zeitung "Eleftheros Typos" veröffentlichte.

Befürworter und Gegner der Tsipras-Linie stehen sich mittlerweile immer erbitterter gegenüber. Auf den Straßen der Hauptstadt Athen - mit mehr als vier Millionen Menschen der mit Abstand größte Ballungsraum des Landes - demonstrieren nahezu täglich Tausende für oder gegen den Kurs des Ministerpräsidenten.

Auch innerhalb der Links-Rechts-Regierung löst das geplante Referendum nun Spannungen aus. Beim rechtspopulistischen Koalitionspartner ANEL (Unabhängige Griechen) verlangten Abgeordnete, die Volksabstimmung abzusagen. Andere kündigten an, entgegen der Empfehlung von Tsipras mit Ja zu stimmen.
Kammenos: "Wir sind im Krieg" hier mehr dazu

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#74

Gericht in Griechenland macht Weg für Volksabstimmung frei

in aus aller Welt 04.07.2015 08:17
von Boardbote | 2.944 Beiträge

Gericht in Griechenland macht Weg für Volksabstimmung frei
Das Wichtigste in Kürze: Die Stimmung in Griechenland spitzt sich zu: Mittlerweile spricht zumindest Finanzminister Varoufakis offen von Rücktritt, wenn das Volk am Sonntag beim Referendum für den Sparplan der Gläubiger stimmt. Auch an den Bankautomaten wird es kritisch: Die 20-Euro-Scheine sind ausgegangen. Es ist unklar, ob das Bargeld überhaupt bis zur Volksbefragung ausreicht. Die ersten Online-Bezahldienste blockieren zudem Zahlungen mit griechischen Kreditkarten.
Zeitung: Griechische Sparer könnten rund ein Drittel verlieren

07.30 Uhr: Um das griechischen Bankensystem zu stützen, könnten griechische Sparer einem Zeitungsbericht zufolge mindestens 30 Prozent ihrer Guthaben verlieren. Anlegern mit einem Guthaben von mehr als 8000 Euro könnte ähnlich wie auf Zypern im Jahr 2013 eine Zwangsabgabe drohen, berichtete die "Financial Times" am Samstag unter Berufung auf mit den Verhandlungen vertraute Banker und Geschäftsleute. "Dies könnte im Rahmen einer Restrukturierung des gesamten Bankensektors geschehen, sobald Griechenland wieder in einem Hilfsprogramm zurück sein sollte", sagte einer von ihnen dem Blatt.Fokus

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#75

Varoufakis rechnet kurz vor dem Referendum mit Gläubigern ab

in aus aller Welt 04.07.2015 11:12
von Uschi | 23.911 Beiträge

Terrorismus" - Varoufakis rechnet kurz vor dem Referendum mit Gläubigern ab

Zitat
10.48 Uhr: Einen Tag vor dem Referendum in Griechenland über die Forderungen der internationalen Geldgeber hat der griechischen Finanzminister Giannis Varoufakis den Gläubigern "Terrorismus" vorgeworfen. "Was sie mit Griechenland machen, hat einen Namen - Terrorismus", sagte Varoufakis der spanischen Zeitung "El Mundo" vom Samstag. "Was Brüssel und die Troika heute wollen, ist, dass das 'Ja' gewinnt, damit sie die Griechen weiter erniedrigen können", sagte er mit Blick auf die Volksabstimmung am Sonntag.

"Warum haben sie uns gezwungen, die Banken zu schließen? Um Angst unter den Leuten zu schüren", sagte der Minister. "Und wenn es darum geht, Angst zu verbreiten, dann nennt man dieses Phänomen Terrorismus." Die Griechen sollen sich am Sonntag in einem Referendum dazu äußern, ob sie für weitere Finanzhilfen von Internationalem Währungsfonds, EU-Kommission und Europäischer Zentralbank bereit sind, auf deren Spar- und Reformforderungen einzugehen.

Ministerpräsident Alexis Tsipras warb am Freitagabend erneut für ein "Nein" zu den Forderungen der Gläubiger. In dem Land herrscht seit Tagen Ausnahmezustand: Banken und die Börse sind geschlossen, das gesamte System steht vor dem Zusammenbruch, sollte Griechenland die Rückzahlung seiner Schulden verweigern und die EZB die Banken für insolvent erklären.

Fokus


zuletzt bearbeitet 04.07.2015 11:13 | nach oben springen




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