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Russland bestätigt extreme Konzentration von Ruthenium-106

in aus aller Welt 21.11.2017 07:39
von Uschi | 29.404 Beiträge | 3615 Punkte

Russland bestätigt extreme Konzentration von Ruthenium-106

Ende September hat es in Teilen Russland eine «äusserst hohe» Konzentration von radioaktivem Ruthenium-106 gegeben. Dies bestätigte der russische Wetterdienst am Montag bestätigt und gab internationalen Befürchtungen recht.

(afp/apa/sda) Verschiedene europäische Messstationen haben im September erhöhte Spuren von radioaktivem Ruthenium 106 festgestellt. Auch in der Südschweiz wurde Ruthenium registriert. Am Montag bestätigte der russische Wetterdienst den Verdacht, dass das Ruthenium aus Russland stammte. Die höchste Konzentration registrierte die russische Behörde in der Messstation Argajasch, einem Dorf in der Region Tscheljabinsk im südlichen Ural an der Grenze zu Kasachstan. Dort sei in der Woche vom 25. September bis 7. Oktober eine Konzentration von Ruthenium-106 gemessen worden, die das 986-fache des erlaubten Werts betragen habe. Argajasch liegt 30 Kilometer vom Atomkraftwerk Majak entfernt, wo sich 1957 einer der schlimmsten Atomunfälle der Geschichte ereignet hatte. Heute dient die Anlage der Wiederaufbereitung abgebrannter nuklearer Brennstoffe. Ruthenium-106 wurde nach Angaben des Wetterdienstes Rosgidromet später auch in Tatarstan, dann im Süden Russlands und ab dem 29. September in Italien und von da aus in nördlicheren europäischen Ländern festgestellt.

Messungen in der Schweiz


Das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hatte bereits Anfang Oktober erklärt, die leicht erhöhten Messwerte gingen «mit hoher Wahrscheinlichkeit» auf einen Ursprungsort im südlichen Ural zurück. Ein Unfall in einem Atomkraftwerk könne als Ursache aber ausgeschlossen werden. Auch das französische Institut für Atomsicherheit (IRSN) erklärte, das radioaktive Material stamme wahrscheinlich aus einem Gebiet zwischen der Wolga und dem Ural.
Das österreichische Umweltministerium hatte Anfang Oktober bekanntgegeben, dass die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) an mehreren Messstellen in Österreich in der Luft geringe Mengen an Ruthenium-106 nachgewiesen habe. hier mehr dazu


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